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Was ist eine „Post-only“-Bestellung und welchen Nutzen hat sie?

Post-only orders ensure traders act solely as liquidity providers by preventing immediate execution—guaranteeing maker-fee treatment, avoiding slippage, and enhancing market depth.

Dec 31, 2025 at 06:19 am

Grundlegendes zu Post-Only-Bestellungen

1. Eine Post-Only-Order ist eine Anweisung, eine Limit-Order zu platzieren, die nur dem Orderbuch hinzugefügt und niemals sofort gegen bestehende Orders ausgeführt wird.

2. Wenn der Preis der Post-Only-Order dem besten verfügbaren Kontrahentenpreis entspricht oder diesen übertrifft, lehnt die Börse die Order ab, anstatt sie auszuführen.

3. Dieser Mechanismus stellt sicher, dass der Händler ausschließlich als Liquiditätsgeber und nicht als Liquiditätsnehmer fungiert.

4. Börsen erzwingen dieses Verhalten, indem sie vor der Annahme den potenziellen Ausführungspfad der Order prüfen.

5. Die Order bleibt passiv, bis sich die Marktpreise auf ihr festgelegtes Niveau bewegen. Zu diesem Zeitpunkt kann sie beginnen, mit eingehenden aggressiven Orders abzugleichen.

Anreize zur Liquiditätsbereitstellung

1. Viele Kryptowährungsbörsen bieten reduzierte oder keine Maker-Gebühren für Aufträge an, die dem Auftragsbuch mehr Tiefe verleihen.

2. Post-only-Orders qualifizieren sich automatisch für die Maker-Fee-Behandlung, da sie bei der Übermittlung niemals Liquidität entfernen.

3. Händler, die regelmäßig restliche Geld- und Briefkurse bereitstellen, erhalten Gebührenrückerstattungen oder gestaffelte Rabatte auf der Grundlage ihres 30-Tage-Handelsvolumens.

4. Einige Plattformen bieten zusätzliche Vorteile wie die Positionierung der Prioritätswarteschlange im Preisniveau oder erweiterte API-Ratenlimits für verifizierte Liquiditätsanbieter.

5. Diese Anreize fördern engere Spreads und tiefere Märkte, insbesondere in Zeiten geringer Volatilität.

Funktionen zur Risikominderung

1. Post-only-Orders verhindern versehentliche Marktbeeinträchtigungen durch unbeabsichtigte aggressive Ausführung.

2. Bei Flash-Crashs oder schnellen Preisverwerfungen vermeiden Händler einen Ausrutscher, indem sie sicherstellen, dass ihre Aufträge unabhängig von kurzfristiger Volatilität passiv bleiben.

3. Sie eliminieren die Möglichkeit einer teilweisen Ausführung zu unerwünschten Preisen, wenn große Limit-Orders nahe der Obergrenze des Orderbuchs platziert werden.

4. Schiedsrichter nutzen sie, um präzise Einstiegspunkte aufrechtzuerhalten, ohne kaskadierende Liquidationen über korrelierte Vermögenswerte hinweg auszulösen.

5. Algorithmische Strategien, die auf zeitgewichteten Durchschnittspreisen basieren, beinhalten Post-only-Logik, um die Ausführungsdisziplin in fragmentierten Veranstaltungsortlandschaften aufrechtzuerhalten.

Börsenspezifische Implementierungsvarianten

1. Binance wendet die Post-Only-Logik ausschließlich auf Spot- und Futures-Limit-Orders an, schließt jedoch Stop-Market- und Trailing-Stop-Typen aus.

2. Bybit erzwingt eine strikte Ablehnung mit dem Fehlercode „PostOnlyOrderWouldMatch“, wenn ein Teil bei der Platzierung den Spread überschreiten würde.

3. Kraken implementiert ein Hybridmodell, bei dem Post-Only-Orders nach der anfänglichen Ablehnung in reguläre Limit-Orders umgewandelt werden, sofern innerhalb von 100 ms keine unmittelbare Übereinstimmung besteht.

4. OKX ermöglicht die bedingte Aktivierung über „Reduce-Only“-Flags neben Post-Only-Einschränkungen für Absicherungsworkflows.

5. Deribit beschränkt die Post-Only-Nutzung ausschließlich auf Optionskontrakte und führt Bedenken hinsichtlich der Gamma-Exposition auf den Märkten für ewige Terminkontrakte an.

Häufig gestellte Fragen

F: Kann eine Post-Only-Order jemals zu einer Taker-Order werden, nachdem sie aufgegeben wurde? A: Nein. Sobald die Order in das Orderbuch aufgenommen wurde, bleibt sie eine Maker-Order, bis sie vollständig ausgeführt oder storniert wird. Seine Klassifizierung ändert sich nicht, selbst wenn sich die Marktpreise über sein Niveau bewegen.

F: Erscheinen Post-Only-Orders sofort nach der Übermittlung im öffentlichen Orderbuch? A: Ja. Sie werden als sichtbare Restaufträge veröffentlicht, es sei denn, die Börse unterstützt die versteckte oder Eisberg-Funktionalität, die unabhängig vom Post-Only-Status funktioniert.

F: Gibt es eine Mindestgröße für Post-Only-Orders an großen Börsen? A: Die meisten Plattformen schreiben keine besonderen Mindestanforderungen vor, die über die Standardregeln für die Losgröße hinausgehen. Einige erfordern jedoch die Einhaltung der Präzision der Tick-Größe, damit sich Preisfelder qualifizieren.

F: Was passiert, wenn die Netzwerklatenz dazu führt, dass nach einer Preisänderung eine Post-Only-Bestellung eintrifft? A: Die Ausführungsberechtigung hängt ausschließlich von der serverseitigen Zeitstempelung und dem Auftragsbuchstatus zum Zeitpunkt der Aufnahme ab – nicht von der clientseitigen Uhrensynchronisation oder der Übertragungsdauer.

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