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Nachrichtenartikel zu Kryptowährungen

Die Rückkehr der Wölfe verfolgt Tarn und stellt eine wachsende Bedrohung für das Vieh dar

Apr 25, 2024 at 11:01 pm

In der französischen Region Tarn werden Wölfe immer häufiger gesichtet. Vier Individuen wurden genetisch identifiziert und drei Gebiete mit dauerhafter Präsenz bestätigt. Jüngste mutmaßliche Wolfsangriffe haben bei Landwirten Anlass zur Sorge gegeben. Bei einem Vorfall starben fünf Schafe, bei einem anderen wurden vier Schafe, ein Widder und ein Lamm getötet. Experten des französischen Amtes für Artenvielfalt analysieren Beweise, um festzustellen, ob Wölfe dafür verantwortlich waren.

Die Rückkehr der Wölfe verfolgt Tarn und stellt eine wachsende Bedrohung für das Vieh dar

Le retour du loup dans le Tarn : une menace grandissante pour les troupeaux

Die Rückkehr des Wolfes in den Tarn: eine wachsende Bedrohung für die Herden

Depuis plusieurs années, la présence du loup dans le Tarn suscite des inquiétudes croissantes parmi les éleveurs. Les attaques récentes ont ravivé ces craintes, mettant en lumière la nécessité de renforcer les mesures de protection des troupeaux.

Seit mehreren Jahren sorgt die Anwesenheit von Wölfen im Tarn bei Züchtern für wachsende Besorgnis. Die jüngsten Angriffe haben diese Befürchtungen neu entfacht und die Notwendigkeit verdeutlicht, die Herdenschutzmaßnahmen zu verstärken.

En novembre 2021, Cédric Carme, éleveur à Saint-Amans-Soult, a subi une attaque de loup qui a coûté la vie à 16 de ses brebis. Cet incident a renforcé la conviction de M. Carme quant à la présence continue des loups dans la région. "Il est impossible de passer dix jours sans qu'il ne soit pris en photo", a-t-il déclaré, soulignant la fréquence des observations grâce aux pièges photographiques.

Im November 2021 erlitt Cédric Carme, ein Züchter in Saint-Amans-Soult, einen Wolfsangriff, der 16 seiner Schafe das Leben kostete. Dieser Vorfall bestärkte Herrn Carme in seinem Glauben an die anhaltende Präsenz von Wölfen in der Region. „Es ist unmöglich, zehn Tage auszukommen, ohne dass es fotografiert wird“, sagte er und betonte die Häufigkeit der Sichtungen dank Kamerafallen.

Les autorités préfectorales ont confirmé la présence permanente de quatre individus génétiquement identifiés dans le sud du département. Trois zones distinctes ont été délimitées, définissant les secteurs d'éligibilité aux mesures de protection des troupeaux contre la prédation des loups pour l'année 2024.

Die Präfekturbehörden haben die ständige Anwesenheit von vier genetisch identifizierten Personen im Süden des Departements bestätigt. Es wurden drei verschiedene Zonen abgegrenzt, die die Bereiche definieren, in denen Maßnahmen zum Schutz der Herden vor Wolfsräubern für das Jahr 2024 in Frage kommen.

Nouvelles attaques : suspicion de prédation lupine

Neue Angriffe: Verdacht auf Lupinenprädation

Le 23 avril, une attaque particulièrement violente a été signalée à Brassac, dans le hameau de Combespinas. Jean-Luc Cabrol, propriétaire du troupeau, a découvert quatre brebis, un bélier et un agneau massacrés. Une autre brebis est portée disparue, seules trois ayant survécu à l'attaque.

Am 23. April wurde in Brassac, im Weiler Combespinas, ein besonders heftiger Angriff gemeldet. Jean-Luc Cabrol, Besitzer der Herde, entdeckte, dass vier Mutterschafe, ein Widder und ein Lamm getötet worden waren. Ein weiteres Schaf wird vermisst, nur drei überleben den Angriff.

Les agents de l'Office Français de la Biodiversité (OFB) ont procédé à des relevés de terrain, notamment des prélèvements et des relevés d'empreintes de pattes. Les résultats des analyses permettront de déterminer avec certitude si l'attaque a été perpétrée par des loups ou par des chiens errants.

Agenten des französischen Amtes für Biodiversität (OFB) führten Felduntersuchungen durch, einschließlich Proben und Pfotenabdrücken. Anhand der Analyseergebnisse kann mit Sicherheit festgestellt werden, ob der Angriff von Wölfen oder von streunenden Hunden verübt wurde.

Cette attaque n'est pas un cas isolé. Des incidents similaires ont été signalés à Saint-Amans-Valtoret, où deux attaques ont été recensées dans la nuit du 9 au 10 avril et du 11 au 12 avril. Dans ces attaques, des brebis ont été tuées, blessées ou portées disparues.

Dieser Angriff ist kein Einzelfall. Ähnliche Vorfälle wurden aus Saint-Amans-Valtoret gemeldet, wo in der Nacht vom 9. auf den 10. April und vom 11. auf den 12. April zwei Angriffe registriert wurden. Bei diesen Angriffen wurden Schafe getötet, verletzt oder vermisst.

Un préjudice économique et moral

Wirtschaftlicher und moralischer Schaden

Les attaques de loups représentent un préjudice économique considérable pour les éleveurs. Pour Jean-Luc Cabrol, la perte de ses bêtes s'élève à près de 2 000 euros. Au-delà des pertes matérielles, ces attaques ont un impact moral dévastateur sur les éleveurs, qui voient leur gagne-pain menacé.

Wolfsangriffe stellen für Züchter einen erheblichen wirtschaftlichen Schaden dar. Für Jean-Luc Cabrol beläuft sich der Verlust seiner Tiere auf fast 2.000 Euro. Über die materiellen Verluste hinaus haben diese Angriffe verheerende moralische Auswirkungen auf die Züchter, die ihre Existenz bedroht sehen.

Des mesures de protection insuffisantes

Unzureichende Schutzmaßnahmen

La recrudescence des attaques a soulevé des questions sur l'efficacité des mesures de protection actuelles. Olivier Nègre, éleveur à Saint-Amans-Valtoret, a constaté que le loup a réussi à franchir la clôture de son terrain. "Il fallait s'y attendre", a-t-il déclaré, "et je suis presque sûr qu'il reviendra."

Der Anstieg der Angriffe hat Fragen zur Wirksamkeit der aktuellen Schutzmaßnahmen aufgeworfen. Olivier Nègre, Züchter in Saint-Amans-Valtoret, stellte fest, dass es dem Wolf gelang, den Zaun auf seinem Land zu überwinden. „Das ist zu erwarten“, sagte er, „und ich bin mir ziemlich sicher, dass er zurückkommen wird.“

Les éleveurs demandent des mesures de protection renforcées, notamment un renforcement des effectifs de loups pouvant être abattus dans le cadre du plan de gestion. Ils estiment que les mesures actuelles ne sont pas suffisantes pour dissuader les loups de s'attaquer aux troupeaux.

Züchter fordern verstärkte Schutzmaßnahmen, insbesondere eine Erhöhung der Zahl der tötbaren Wölfe im Rahmen des Managementplans. Sie glauben, dass die derzeitigen Maßnahmen nicht ausreichen, um Wölfe davon abzuhalten, Herden anzugreifen.

Le loup, une espèce protégée mais controversée

Der Wolf, eine geschützte, aber umstrittene Art

Le loup est une espèce protégée par la Convention de Berne, ce qui interdit toute forme de chasse ou de mise à mort intentionnelle. Toutefois, l'article 16 de la convention autorise les États membres à déroger à cette interdiction dans certaines circonstances strictement définies, notamment pour prévenir des dommages graves aux troupeaux.

Der Wolf ist eine durch die Berner Übereinkunft geschützte Tierart, die jede Form der Jagd oder vorsätzlichen Tötung verbietet. Artikel 16 des Übereinkommens erlaubt den Mitgliedstaaten jedoch, unter bestimmten genau definierten Umständen von diesem Verbot abzuweichen, insbesondere um schwere Schäden an den Herden zu verhindern.

Le retour du loup dans le Tarn met en évidence la nécessité de trouver un équilibre entre la protection des espèces protégées et la protection des moyens de subsistance des éleveurs. Les autorités nationales et locales doivent collaborer avec les éleveurs pour mettre en œuvre des mesures efficaces qui respectent à la fois les obligations légales et les intérêts des communautés rurales.

Die Rückkehr des Wolfes in den Tarn unterstreicht die Notwendigkeit, ein Gleichgewicht zwischen dem Schutz geschützter Arten und dem Schutz der Lebensgrundlagen der Züchter zu finden. Nationale und lokale Behörden müssen mit Tierhaltern zusammenarbeiten, um wirksame Maßnahmen umzusetzen, die sowohl die gesetzlichen Verpflichtungen als auch die Interessen der ländlichen Gemeinschaften respektieren.

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