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Was ist ein Orderbuch an einer Börse?

An order book is a real-time, anonymized ledger of buy/sell orders for a crypto pair, showing market depth, bid-ask spread, liquidity, and sentiment—vital for execution and risk management.

Dec 31, 2025 at 10:40 am

Definition und Kernfunktionalität

1. Ein Orderbuch ist ein elektronisches Echtzeitbuch, das alle offenen Kauf- und Verkaufsaufträge für ein bestimmtes Kryptowährungs-Handelspaar an einer Börse für digitale Vermögenswerte anzeigt.

2. Es organisiert Aufträge nach Preisniveau und gruppiert identische oder benachbarte Preise in aggregierten Tiefeneinträgen, die als Markttiefe bezeichnet werden.

3. Jeder Eintrag enthält die Gesamtmenge der zu diesem Preis verfügbaren Token und die Anzahl der einzelnen Limit-Orders, die zu diesem Niveau beitragen.

4. Das höchste Gebot – die oberste Kauforder – und der niedrigste Brief – die unterste Verkaufsorder – definieren die aktuelle Geld-Brief-Spanne.

5. Market-Orders werden sofort gegen die besten verfügbaren Kontrahenten-Orders ausgeführt, während Limit-Orders im Buch bleiben, bis sie abgeglichen oder storniert werden.

Datenstruktur und Anzeigelogik

1. Börsen stellen das Auftragsbuch normalerweise mit Geboten auf der linken Seite (Reihenfolge absteigender Preis) und Briefen auf der rechten Seite (Reihenfolge aufsteigender Preis) dar.

2. Die Preisniveaus grenzen nicht immer aneinander; Lücken treten dort auf, wo keine Aufträge vorliegen, was auf eine Liquiditätsfragmentierung über Preisspannen hinweg zurückzuführen ist.

3. Einige Plattformen zeigen rohe Bestelldaten an, die individuelle Benutzerbestellungen zeigen, während die meisten diese aggregieren, um ein Front-Running zu verhindern und die Lesbarkeit zu verbessern.

4. Zeitstempel, Order-IDs und Anonymitätseinstellungen für Händler variieren je nach Börsenrichtlinie, erscheinen jedoch selten in öffentlichen Ansichten.

5. Aktualisierungen in Echtzeit erfolgen über WebSocket-Streams und liefern Delta-Änderungen anstelle vollständiger Buch-Snapshots, um die Bandbreitennutzung zu minimieren.

Liquiditätsdarstellung und -interpretation

1. Ein umfangreiches Auftragsbuch weist ein beträchtliches Volumen in der Nähe des Mittelpreises auf, was auf eine starke kurzfristige Liquidität und ein verringertes Slippage-Risiko hinweist.

2. Dünne Bücher – insbesondere solche mit großen Preisunterschieden zwischen den Niveaus – weisen auf eine Anfälligkeit für volatilitätsbedingte Liquidationen und Manipulationen hin.

3. Das Ungleichgewicht im Orderbuch, berechnet als Verhältnis des Volumens auf der Geldseite zum Volumen auf der Briefseite über einen definierten Preisbereich, dient als Indikator für die Richtungsstimmung.

4. Whale-Orders – große Limiteinträge weit vom aktuellen Marktpreis entfernt – können als psychologische Barrieren oder Magnetpunkte für Preisbewegungen wirken.

5. Händler analysieren kumulative Tiefendiagramme, um abzuschätzen, wie viel Volumen verbraucht würde, um den Preis um einen bestimmten Prozentsatz zu bewegen, was bei der Gestaltung der Ausführungsstrategie hilfreich ist.

Taktiken zur Orderbuchmanipulation

1. Beim Spoofing werden große Limit-Orders ohne Handelsabsicht platziert und falsche Vorstellungen von Angebot oder Nachfrage erzeugt, bevor sie storniert werden.

2. Layering ahmt Spoofing nach, verwendet jedoch mehrere kleinere Aufträge über mehrere Preisniveaus, um Erkennungsalgorithmen zu umgehen.

3. Wash-Trading – die Ausführung übereinstimmender Kauf-/Verkaufsaufträge zwischen kooperierenden Konten – erhöht künstlich das Volumen und verzerrt die wahrgenommene Liquidität.

4. Quote Stuffing überschwemmt das Auftragsbuch mit schnellen Bestellungen und Stornierungen, überlastet Matching-Engines und verzögert die Ausführung von Wettbewerbern.

5. Eisberg-Orders verbergen ihre wahre Größe, indem sie nur einen Bruchteil des Gesamtvolumens anzeigen, obwohl ihr Vorhandensein dennoch durch Musteranalyse abgeleitet werden kann.

Häufig gestellte Fragen

F: Kann ich im öffentlichen Auftragsbuch sehen, wer eine Bestellung aufgegeben hat? Nein. Alle großen Börsen anonymisieren die Herkunft der Bestellung. Benutzerkennungen, IP-Adressen und Wallet-Adressen werden niemals in öffentlichen Buch-Feeds offengelegt.

F: Warum zeigen einige Börsen unterschiedliche Orderbuchtiefen für dasselbe Paar an? Abweichungen ergeben sich aus Unterschieden in der Aggregationslogik, der Aktualisierungshäufigkeit, den API-Ratenbegrenzungen und der Frage, ob versteckte oder Eisberg-Aufträge in der angezeigten Ansicht enthalten sind.

F: Enthält das Orderbuch Stop-Loss- oder Take-Profit-Orders? Nein. Stop-Orders sind erst dann Teil des Live-Orderbuchs, wenn sie ausgelöst werden. Sobald sie aktiviert sind, werden sie in Market- oder Limit-Orders umgewandelt und erscheinen dann entsprechend.

F: Wie oft wird das Auftragsbuch aktualisiert? Während des aktiven Handels erfolgen Aktualisierungen in Intervallen von weniger als einer Millisekunde. Die meisten Börsen übertragen Änderungen über WebSocket-Verbindungen mit einer Latenz von weniger als 100 Millisekunden unter normalen Netzwerkbedingungen.

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