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Was ist ein „Liquidationspreis“ im Futures-Handel?

A liquidation price is the market level at which a leveraged futures position is auto-closed to curb losses—calculated from entry price, leverage, and margin rules, and updated in real time.

Dec 23, 2025 at 07:20 am

Definition des Liquidationspreises

1. Ein Liquidationspreis ist der spezifische Marktpreis, zu dem eine gehebelte Futures-Position von der Börse automatisch geschlossen wird, um weitere Verluste zu verhindern.

2. Sie wird auf der Grundlage des Einstiegspreises, der Hebelwirkung, der Positionsgröße und der Wartungsmargenanforderung des Händlers berechnet.

3. Wenn der Markpreis des Basiswerts diesen Schwellenwert erreicht, löst die Börse einen erzwungenen Ausstieg aus, um sowohl den Händler als auch das Risikomanagementsystem der Plattform zu schützen.

4. Dieser Mechanismus gilt gleichermaßen für Long- und Short-Positionen, obwohl die Richtung der Preisbewegung, die zur Auslösung der Liquidation erforderlich ist, unterschiedlich ist.

5. Liquidationspreise sind dynamisch und ändern sich in Echtzeit, wenn Finanzierungsraten, Indexpreise und nicht realisierte PnL schwanken.

So wird der Liquidationspreis berechnet

1. Für eine Long-Position wird der Liquidationspreis wie folgt abgeleitet: (Einstiegspreis × (1 − Initial Margin Rate)) / (1 − Maintenance Margin Rate) .

2. Für eine Short-Position lautet die Formel: (Einstiegspreis × (1 + anfänglicher Margin-Satz)) / (1 + Wartungsmargen-Satz) .

3. Börsen wie Binance und Bybit verwenden den Markpreis – nicht den zuletzt gehandelten Preis –, um die Liquidation zu bestimmen, wodurch die Anfälligkeit für kurzfristige Manipulationen verringert wird.

4. Finanzierungszahlungen wirken sich auf den effektiven Margensaldo aus und passen dadurch indirekt die Nähe zur Liquidation im Laufe der Zeit an.

5. Händler können Liquidationspreisschätzungen in Echtzeit auf Handels-Dashboards beobachten, diese Werte werden jedoch kontinuierlich mit den Marktbedingungen aktualisiert.

Risikoverstärkung durch Hebelwirkung

1. Eine höhere Hebelwirkung verringert den Abstand zwischen Einstiegs- und Liquidationspreis und macht Positionen deutlich anfälliger.

2. Eine 100-fache Long-Position auf BTC mit einem Einstiegspreis von 60.000 US-Dollar könnte in der Nähe von 59.400 US-Dollar liquidiert werden – eine negative Bewegung von lediglich 1 %.

3. Bei volatilen Vermögenswerten wie Meme-Coins oder Altcoins mit niedriger Marktkapitalisierung kommt es häufig zu Liquidationskaskaden bei starken Intraday-Schwankungen, insbesondere während der Stunden mit geringer Liquidität.

4. Einige Plattformen führen eine Teilliquidation für Konten mit mehreren Positionen durch, aber die meisten großen Derivatehandelsplätze führen bei einem Verstoß eine vollständige Schließung durch.

5. Händler, die Margin Calls ignorieren oder die Spitzen der offenen Positionen nicht überwachen, sind bei Volatilitätsanstiegen stärker dem systemischen Liquidationsdruck ausgesetzt.

Börsenspezifische Liquidationsprotokolle

1. BitMEX verwendete in der Vergangenheit ein Versicherungsfondsmodell, bei dem Überschüsse aus liquidierten Positionen den Fonds subventionierten und später in extremen Szenarien durch einen automatischen Schuldenabbau ersetzt wurden.

2. OKX verwendet ein abgestuftes Wartungsmargensystem – höhere fiktive Positionen erfordern proportional größere Margenpuffer, wodurch sich die Liquidationsschwellen nichtlinear ändern.

3. Deribit berechnet die Liquidation auf der Grundlage der an die griechischen Optionen angepassten Futures-Preise und berücksichtigt dabei die implizite Volatilitätsabweichung in seiner Mark-Price-Engine.

4. Der „Dual Price Mechanism“ von Bybit vergleicht sowohl den Index- als auch den Markpreis, um vorzeitige Liquidationen bei kurzen Flash-Crashs zu vermeiden.

5. KuCoin Futures erzwingt die sofortige Liquidation ohne Vorwarnung, sobald die Margenquote 100 % erreicht, ohne dass eine Schonfrist oder manuelle Eingriffe zulässig sind.

Häufig gestellte Fragen

F: Führt eine Liquidation immer zum Totalverlust der Marge? A: Nicht unbedingt. Wenn die Position während der Liquidationsauktion geschlossen wird, kann je nach Ausführungspreis und Slippage eine Restmarge verbleiben.

F: Kann ich nach der Liquidation Gelder zurückerhalten? A: Eine Wiederherstellung nach der Ausführung ist nicht möglich. Die verbleibende Marge nach Abzug der Gebühren wird sofort zurückerstattet; Es liegen keine Einsprüche oder Rückabwicklungen vor.

F: Warum ändert sich mein Liquidationspreis, auch wenn ich meine Position nicht anpasse? A: Markierungspreisaktualisierungen, Finanzierungsrückstellungen und Änderungen in der Indexzusammensetzung wirken sich direkt auf die Berechnung der Margenquote in Echtzeit aus.

F: Verhindern Stop-Loss-Orders die Liquidation? A: Nein. Stop-Losses wirken sich auf das Auftragsbuch aus und binden nicht die Liquidationsmaschine der Börse, die unabhängig und mithilfe interner Preismodelle agiert.

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