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Was ist ein Automated Market Maker (AMM) und wie ermöglicht er den dezentralen Handel?

Automated Market Makers (AMMs) enable decentralized trading via liquidity pools and algorithmic pricing, allowing anyone to provide liquidity and trade tokens without intermediaries.

Nov 07, 2025 at 04:39 pm

Automatisierte Market Maker (AMMs) verstehen

1. Ein Automated Market Maker (AMM) ist eine Art dezentrales Börsenprotokoll (DEX), das auf mathematischen Formeln zur Preisgestaltung von Vermögenswerten basiert. Im Gegensatz zu herkömmlichen Börsen, die Auftragsbücher verwenden, nutzen AMMs Liquiditätspools, in die Benutzer Gelder einbringen, um den Handel zu erleichtern.

2. Die in AMMs am häufigsten verwendete Preisformel ist die konstante Produktformel: x * y = k. In dieser Gleichung stellen x und y die Mengen zweier verschiedener Token in einem Liquiditätspool dar und k ist eine Konstante. Dadurch wird sichergestellt, dass das Produkt der beiden Token-Reserven während des Handels unverändert bleibt.

3. Wenn ein Händler einen Token gegen einen anderen tauscht, ändert sich das Verhältnis der Token im Pool, wodurch der Preis automatisch basierend auf der in der Formel eingebetteten Angebots- und Nachfragedynamik angepasst wird. Je größer die Handelsgröße im Verhältnis zum Pool ist, desto größer ist der Einfluss auf den Preis.

4. Da die Preisgestaltung algorithmisch erfolgt, ist es nicht erforderlich, dass Käufer und Verkäufer gleichzeitig anwesend sind. Dies ermöglicht einen kontinuierlichen Handel, ohne auf zentrale Vermittler oder Matching-Engines angewiesen zu sein.

5. Zu den ersten Beispielen für AMMs gehören Uniswap, Curve und Balancer, die jeweils das Kernmodell durch Anpassung der zugrunde liegenden Preismechanismen an verschiedene Vermögenswerttypen – wie Stablecoins oder indexähnliche Portfolios – anpassen.

Liquiditätsbereitstellung und Anreize

1. Liquiditätsanbieter (LPs) zahlen den Gegenwert von zwei Token in einen Pool ein und erhalten im Gegenzug LP-Token, die ihren Anteil am Pool darstellen. Diese LP-Token können später gegen ihren Anteil am Gesamtvermögen, einschließlich der angesammelten Gebühren, eingelöst werden.

2. Händler zahlen für jeden Swap eine geringe Gebühr, die proportional an die Liquiditätsanbieter verteilt wird. Dadurch entsteht ein finanzieller Anreiz für die Nutzer, Liquidität bereitzustellen, wodurch eine ausreichende Tiefe für einen reibungslosen Handelsbetrieb gewährleistet wird.

3. Eine wichtige Innovation von AMMs ist die Demokratisierung des Market-Makings, die es jedem mit Token ermöglicht, passives Einkommen zu erzielen, indem er Liquiditätsanbieter wird, unabhängig von seiner Kapitalgröße oder seinem technischen Fachwissen.

4. Einige Plattformen bieten zusätzliche Anreize durch Yield Farming, bei dem LPs zusätzlich zu den Handelsgebühren Governance-Token oder andere Belohnungen verdienen, was die Teilnahme weiter steigert.

5. Die Bereitstellung von Liquidität birgt jedoch Risiken wie einen vorübergehenden Verlust, der auftritt, wenn sich der Preis der hinterlegten Token im Vergleich zum Zeitpunkt ihrer Hinzufügung zum Pool erheblich ändert, was möglicherweise zu einem geringeren Wert führt als das Halten der Vermögenswerte außerhalb des Pools.

Dezentraler Handel durch AMMs ermöglicht

1. AMMs machen die Abhängigkeit von zentralisierten Einheiten zur Verwaltung von Auftragsbüchern oder zur Verwahrung von Benutzergeldern überflüssig. Stattdessen führen Smart Contracts alle Transaktionen automatisch aus, gesteuert durch transparenten und unveränderlichen Code, der auf Blockchains wie Ethereum bereitgestellt wird.

2. Benutzer interagieren direkt mit diesen Smart Contracts über Wallets wie MetaMask und ermöglichen so den Peer-to-Contract-Handel. Dadurch wird das mit zentralisierten Depotbanken verbundene Kontrahentenrisiko beseitigt und die Kontrolle der Benutzer über Vermögenswerte verbessert.

3. Durch die Dezentralisierung sowohl der Infrastruktur als auch des Zugangs ermöglichen AMMs globalen Benutzern den erlaubnisfreien Handel ohne Identitätsprüfung oder geografische Einschränkungen und fördern so eine stärkere finanzielle Inklusion.

4. Die Integration mit anderen DeFi-Protokollen ermöglicht die Zusammensetzbarkeit – AMM-Liquidität kann als Sicherheit verwendet, auf Kreditmärkten genutzt oder über Aggregatoren über mehrere Plattformen geleitet werden, um optimale Swap-Sätze zu erzielen.

5. Aufgrund des Open-Source-Charakters kann jeder den Code prüfen, Forks erstellen oder neue Schnittstellen auf bestehenden AMMs aufbauen, was Innovation und Wettbewerb innerhalb des Ökosystems beschleunigt.

Häufig gestellte Fragen

Wie gehen AMMs mit der Preisermittlung ohne Orderbuch um? AMMs leiten Preise aus dem Verhältnis der Vermögenswerte in Liquiditätspools mithilfe vordefinierter mathematischer Funktionen ab. Wenn Geschäfte stattfinden, verschiebt sich das Gleichgewicht und der Algorithmus berechnet den Preis entsprechend neu und ahmt die Angebots-Nachfrage-Dynamik auf traditionellen Märkten nach, jedoch auf kontinuierliche und automatisierte Weise.

Was verhindert Arbitragemöglichkeiten in AMM-Systemen? Arbitrageure überwachen aktiv Preisunterschiede zwischen AMMs und externen Märkten. Wenn eine Abweichung auftritt, führen sie Trades aus, um von der Differenz zu profitieren, wodurch gleichzeitig der Preis des Pools wieder an die Marktkurse angepasst wird. Dieser Mechanismus sorgt dafür, dass die AMM-Preise an die breiteren Marktbedingungen angepasst werden.

Können AMMs komplexe Handelsaufträge wie Limit oder Stop-Loss unterstützen? Native AMM-Smart-Verträge unterstützen normalerweise nur sofortige Swaps zu aktuellen Marktpreisen. Es sind jedoch Tools von Drittanbietern und fortschrittliche DeFi-Schnittstellen entstanden, um Limit-Orders zu simulieren, indem sie Preise überwachen und Transaktionen ausführen, wenn bestimmte Schwellenwerte erreicht werden. Dies erfordert jedoch Off-Chain-Logik und vom Benutzer initiierte Auslöser.

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