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Was ist Slippage bei einem Krypto-Handel?

Slippage—price deviation between expected and executed trade—is driven by liquidity gaps, volatility, and AMM mechanics, especially on DEXs where low-volume tokens can see >15% slippage on $5k trades.

Dec 23, 2025 at 11:20 pm

Schlupfmechanismen verstehen

1. Slippage tritt auf, wenn der ausgeführte Preis eines Kryptowährungshandels vom erwarteten oder notierten Preis zum Zeitpunkt der Auftragserteilung abweicht.

2. Diese Abweichung entsteht durch schnelle Änderungen der Orderbuchtiefe, insbesondere an dezentralen Börsen, wo die Liquidität auf mehrere Pools fragmentiert ist.

3. Market-Orders sind am anfälligsten, da bei ihnen die Ausführungsgeschwindigkeit Vorrang vor der Preiskontrolle hat und die sofort verfügbare Liquidität absorbiert wird.

4. Limit-Orders vermeiden von Natur aus einen Slippage, riskieren jedoch die Nichtausführung, wenn der Markt nie das festgelegte Preisniveau erreicht.

5. Volatilitätsspitzen bei wichtigen Nachrichtenereignissen oder Walbewegungen verstärken den Slippage, da sich die Geld-Brief-Spannen ausweiten und die Orderbuchschichten innerhalb von Millisekunden verschwinden.

Liquidität und ihre direkten Auswirkungen

1. Token mit geringer Liquidität weisen selbst bei bescheidenen Handelsgrößen einen extremen Slippage auf – ein Small-Cap-Token im Wert von 10.000 US-Dollar kann den Preis um 8 % oder mehr verschieben.

2. Automatisierte Market Maker berechnen die Preisauswirkungen mithilfe konstanter Produktformeln wie x * y = k, was bedeutet, dass größere Geschäfte überproportional Reserven von einer Seite des Pools abziehen.

3. On-Chain-Analysen zeigen, dass Token mit einem 24-Stunden-Handelsvolumen von weniger als 500.000 US-Dollar an einem DEX bei Geschäften über 5.000 US-Dollar routinemäßig einen Slippage von mehr als 15 % erleiden.

4. Zentralisierte Börsen mildern Slippage durch Auftragsbuchaggregation und versteckte Liquiditätsschichten, melden aber dennoch messbare Abweichungen bei Flash-Crashs.

5. Cross-Chain-Brücken führen zusätzliche Slippage-Vektoren ein, wenn Trades über fragmentierte Liquiditätsquellen wie Uniswap v3, PancakeSwap und Curve-Pools geleitet werden.

Einstellungen für die Schlupftoleranz

1. Bei den meisten DeFi-Schnittstellen müssen Benutzer vor der Bestätigung von Swaps manuell einen Slippage-Toleranzprozentsatz festlegen.

2. Die Standardwerte liegen oft zwischen 0,5 % für Stablecoin-Paare und 10 % für volatile Low-Cap-Assets – diese Schwellenwerte dienen als harte Obergrenzen für akzeptable Preisabweichungen.

3. Das Überschreiten der Toleranz löst eine Transaktionsumkehr aus, was Benutzer vor unerwünschten Füllungen schützt, aber die Gasverschwendung erhöht, wenn eine Netzwerküberlastung die Einbeziehung verzögert.

4. Fortgeschrittene Händler passen die Toleranz dynamisch auf der Grundlage von Echtzeitmetriken an: aktuelle Pool-Reserveverhältnisse, aktueller Volatilitätsindex (z. B. Bollinger-Bandbreite) und Mempool-Gebührendruck.

5. Einige Wallets integrieren jetzt Slippage-Vorhersage-Engines, die Handelsauswirkungen anhand historischer Pool-Verhaltensweisen und aktueller Reserve-Snapshots simulieren.

Arbitrage und Slippage-Ausbeutung

1. Arbitrage-Bots überwachen Preisunterschiede zwischen Börsen und führen gleichzeitige Geschäfte aus, um Fehlbewertungen zu erkennen, die in flachen Märkten häufig zu kaskadierenden Slippages führen.

2. Eine einzelne große Arbitrage-Operation auf Ethereum kann einen Slippage von >3 % im Uniswap-Pool eines Mid-Tier-Tokens auslösen und gleichzeitig seinen Binance-Spotpreis um 1,7 % verschieben.

3. Front-Running-Bots erkennen ausstehende Swaps im Mempool und fügen ihre eigenen Transaktionen voraus, indem sie kaufen, bevor der Zielhandel ausgeführt wird, und unmittelbar danach verkaufen – und so direkt aus dem Slippage Wert ziehen.

4. MEV-Dashboards (Miner Extractable Value) protokollieren täglich Tausende solcher Slippage-getriebenen Exploits, wobei der durchschnittliche Gewinn pro erfolgreichem Sandwich-Angriff bei Blöcken mit hohen Gebühren 2.000 US-Dollar übersteigt.

5. Protokolle wie CowSwap und 1inch versuchen, dies zu neutralisieren, indem sie Benutzeraufträge bündeln und über niederländische Auktionen statt über direkte AMM-Swaps abwickeln.

Häufig gestellte Fragen

F: Kann Slippage negativ sein? Ja. Ein negativer Slippage bedeutet, dass der Handel zu einem besseren Preis als erwartet ausgeführt wurde – z. B. der Kauf von ETH für 3.190 $, während der notierte Preis bei 3.200 $ lag. Es spiegelt eine günstige Marktbewegung während der Auftragsabwicklung wider.

F: Beeinflusst Slippage Limit-Orders? Nein. Limit-Orders geben genaue Kauf-/Verkaufspreise an und werden nur ausgeführt, wenn diese Bedingungen erfüllt sind. Slippage gilt ausschließlich für Market Orders und Stop-Market Orders.

F: Warum zeigen einige DEXs selbst bei Stablecoin-Transaktionen eine „Slippage Protection“-Warnung an? Bei Stablecoin-Pools wie USDC/DAI kann es bei hohem Rücknahmedruck zu einer vorübergehenden Aufhebung der Bindung oder zu unausgeglichenen Reserven kommen, was trotz scheinbarer Stabilität zu unerwarteten Preisauswirkungen führt.

F: Ist Slippage steuerpflichtig? Slippage selbst ist kein steuerpflichtiges Ereignis. Die Differenz zwischen dem erwarteten und dem tatsächlichen Ausführungspreis wirkt sich jedoch auf die Berechnung der Kostenbasis für die Meldung von Kapitalgewinnen aus, wenn der Vermögenswert später verkauft oder erneut getauscht wird.

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