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Was passiert mit der Kryptowährung, wenn jemand stirbt?

Digital assets are legally recognized as inheritable property in the U.S., U.K., Singapore, Japan, and Germany—but executors face steep access barriers without seed phrases, triggering urgent estate planning needs.

Dec 23, 2025 at 07:20 pm

Rechtliche Anerkennung digitaler Vermögenswerte

1. Kryptowährungen werden in mehreren Gerichtsbarkeiten als Eigentum eingestuft, darunter in den Vereinigten Staaten, im Vereinigten Königreich und in Singapur. Gerichte haben entschieden, dass private Schlüssel eine Kontrolle über Vermögenswerte darstellen und ihnen eine Rechtsstellung verleihen, die der von materiellem Eigentum gleichkommt.

2. In Deutschland wird Bitcoin steuerrechtlich als „Privatgeld“ behandelt, was bedeutet, dass die Erbschaftsregeln direkt auf das zum Zeitpunkt des Todes vorhandene Guthaben angewendet werden.

3. Das geänderte Zivilgesetzbuch Japans schließt Kryptobestände ausdrücklich als vererbbare Vermögenswerte ein und verpflichtet Testamentsvollstrecker dazu, neben Bankkonten und Immobilien auch digitale Geldbörsen zu inventarisieren.

4. Die australische ATO schreibt vor, dass Nachlässe von Verstorbenen Kryptowährungstransaktionen während des Nachlasses melden müssen, wobei die Kapitalertragssteuerverbindlichkeiten bis zum Todesdatum berechnet werden.

Zugangsbarrieren für Testamentsvollstrecker

1. Ohne Zugang zu Seed-Phrasen oder Hardware-Wallet-Wiederherstellungsschlüsseln können Erben keine Übertragungen veranlassen – selbst mit Gerichtsbeschlüssen oder beglaubigten Sterbeurkunden.

2. Zentralisierte Wechselkonten werden häufig bei der Todesanzeige eingefroren und erfordern vor der Freigabe von Geldern eine notarielle Beglaubigung, deren Bearbeitung Monate dauern kann.

3. Multi-Signatur-Wallets erfordern eine Koordination zwischen den überlebenden Unterzeichnern; Wenn ein privater Schlüssel verloren geht oder im Besitz des Verstorbenen ist, wird der gesamte Fonds unwiederbringlich.

4. In der Cloud gespeicherte Wallet-Backups, die mit biometrischer Authentifizierung oder reiner Passwort-Authentifizierung verschlüsselt sind, sind nahezu unzugänglich, wenn die Anmeldeinformationen nicht extern dokumentiert wurden.

Nachlassplanungstools in der Praxis

1. Shamirs Secret-Sharing-Schemata ermöglichen die Aufteilung einer Seed-Phrase in N Teile, was die Rekonstruktion von M-aus-N-Freigaben erfordert – was eine Verteilung über vertrauenswürdige Parteien ohne vollständige Offenlegung ermöglicht.

2. Dead Man's Switches lösen nach Inaktivitätserkennung automatisierte Wallet-Transfers aus, indem sie Dienste von Drittanbietern wie Dead Man's Switch oder benutzerdefinierte Smart Contracts auf Ethereum nutzen.

3. Testamentary Trusts legen Verwahrungsvereinbarungen für Kryptobestände fest und ernennen lizenzierte Treuhänder für digitale Vermögenswerte, die berechtigt sind, Schlüssel zu verwalten und Anweisungen gemäß den Treuhandbedingungen auszuführen.

4. Notariell beglaubigte „Krypto-Testamente“ führen Wallet-Adressen, Ableitungspfade und Zugriffsprotokolle auf und werden bei Anwälten oder in sicheren physischen Tresoren gespeichert, die nur nach verifizierter Einleitung eines Nachlasses zugänglich sind.

Steuerliche Auswirkungen in allen Gerichtsbarkeiten

1. Der IRS behandelt geerbte Kryptowährungen so, als ob sie am Tag des Todes zum fairen Marktwert erhalten worden wären, und legt so eine neue Kostenbasis für zukünftige Verkäufe fest – wodurch frühere nicht realisierte Gewinne eliminiert werden.

2. In Frankreich zahlen Erben eine progressive Erbschaftssteuer zwischen 5 % und 45 %, die auf den Wert angewendet wird, der von Blockchain-Analyseunternehmen ermittelt wird, die den Kontostand vor dem Tod verfolgen.

3. Kanada wendet die Regeln der fiktiven Verfügung an: Der Verstorbene wird bis zu seinem Tod auf seine Kapitalerträge besteuert, während die Begünstigten eine angepasste Kostenbasis erhalten, die dem Marktpreis zu diesem Zeitpunkt entspricht.

4. Die Schweiz befreit in den meisten Kantonen die Erbschaftssteuer für Ehegatten und direkte Nachkommen, allerdings müssen Kryptowährungen neben traditionellen Vermögenswerten den kantonalen Steuerbehörden gemeldet werden.

Häufig gestellte Fragen

F: Kann ein Gericht eine Börse dazu zwingen, Krypto ohne Seed-Phrase freizugeben? A: Nein. Den Börsen fehlt die technische Möglichkeit, den Zugriff ohne Benutzeranmeldeinformationen wiederherzustellen. Gerichte können die Schließung eines Kontos und die Auszahlung von Geldern nur anordnen, wenn Anmeldedaten angegeben oder durch herkömmliche Authentifizierungsmethoden überprüft werden.

F: Ist die Aufbewahrung einer Seed-Phrase in einem Bankschließfach für die Vererbung rechtlich ausreichend? A: Nicht immer. Viele Banken verbieten den Zugang zu Schließfächern nach der Leichenbeschau bis zum Abschluss des Nachlassverfahrens, wodurch sich der Abruf unter Umständen um Wochen oder Monate verzögert – während dieser Zeit können sich die Marktbedingungen drastisch ändern.

F: Umgehen intelligente vertragsbasierte Vererbungsmechanismen das Nachlassverfahren? A: Sie können die Abhängigkeit von Gerichten verringern, beseitigen aber nicht die Zuständigkeitsanforderungen. Einige Länder schreiben die Offenlegung automatisierter Überweisungen an die Steuerbehörden vor, und Begünstigte benötigen möglicherweise noch eine rechtliche Bestätigung, um Vermögenswerte von Börsen, die Gegenparteien halten, einzufordern.

F: Was passiert, wenn eine Hardware-Wallet beschädigt ist und kein Backup vorhanden ist? A: Die damit verbundenen Mittel sind dauerhaft unzugänglich. Die Unveränderlichkeit der Blockchain stellt sicher, dass keine Entität – einschließlich Entwickler, Miner oder Regulierungsbehörden – Transaktionen wiederherstellen oder rückgängig machen kann, die an nicht wiederherstellbare Schlüssel gebunden sind.

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