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Was muss ich wissen, bevor ich Optionen an einer Krypto-Börse handele?

Crypto options grant the right—not obligation—to buy/sell crypto at a set price before expiry, with call/put profits tied to price moves, time decay (theta), and volatility-driven pricing.

Jan 21, 2026 at 05:20 pm

Krypto-Optionsmechanismen verstehen

1. Kryptooptionen sind Derivatkontrakte, die dem Käufer das Recht – aber nicht die Pflicht – einräumen, eine bestimmte Kryptowährung zu einem vorher festgelegten Preis vor oder an einem festgelegten Ablaufdatum zu kaufen oder zu verkaufen.

2. Call-Optionen profitieren, wenn der Preis des Basiswerts über den Ausübungspreis steigt, während Put-Optionen an Wert gewinnen, wenn der Preis unter den Ausübungspreis fällt.

3. Im Gegensatz zum Spot-Handel unterliegen Optionen einem Zeitverfall – gemessen in Theta –, was bedeutet, dass ihr Wert mit zunehmendem Ablauf sinkt, selbst wenn der zugrunde liegende Preis unverändert bleibt.

4. Jeder Kontrakt hat standardisierte Bedingungen: Basiswert, Ausübungspreis, Ablaufzeitstempel und Kontraktgröße, die alle von der Börse definiert werden und nicht verhandelbar sind.

5. Die Abwicklung kann bar oder physisch erfolgen; Die meisten Krypto-Börsen verwenden BTC oder ETH, die in Stablecoins wie USDC abgerechnet werden, und vermeiden tatsächliche Token-Transfers, sofern nicht ausdrücklich anders angegeben.

Risikoexposition und Margenanforderungen

1. Käufer riskieren nur die gezahlte Prämie – der maximale Verlust ist begrenzt – aber Verkäufer unterliegen je nach Positionstyp und Marktbewegung theoretisch einer unbegrenzten Haftung.

2. Das Schreiben von Naked Puts auf Bitcoin bei hoher Volatilität kann eine Sicherheit von mehr als 150 % des Ausübungswerts erfordern, vorbehaltlich Echtzeit-Margin Calls, wenn der Basiswert die Wartungsschwellen überschreitet.

3. Börsen berechnen die anfängliche Marge mithilfe von SPAN-ähnlichen Modellen oder festen Prozentsätzen und passen die Parameter häufig bei Flash-Crashs oder Liquiditätsdürren an.

4. Liquidationsmechanismen werden automatisch ausgelöst, wenn das Eigenkapital unter die Variation-Margin-Anforderungen fällt, und schließen Positionen ohne manuelle Bestätigung.

5. Die Modi „Cross-Margin“ und „Isolated-Margin“ verhalten sich unterschiedlich: Beim Cross-Margin-Modus wird der Gesamtkontostand abgezogen, während beim „Isolated“ vordefiniertes Kapital pro Position zugewiesen wird – beide wirken sich deutlich auf das Insolvenzrisiko aus.

Liquidität und Auftragsbuchdynamik

1. Top-Plattformen wie Deribit und OKX beherbergen über 80 % des globalen Krypto-Optionsvolumens, doch die Tiefe über die drei Top-Strike-Expiry-Kombinationen hinaus nimmt oft stark ab.

2. Die Geld-Brief-Spannen weiten sich bei Verfallszeiten mit geringem Volumen oder außerhalb der regulären UTC-Handelsfenster erheblich aus und überschreiten bei Ethereum-Optionen, die nicht im Geld sind, manchmal 4 %.

3. Market Maker geben Quotes ab, können jedoch bei kaskadierenden Liquidationen oder API-Latenzspitzen innerhalb von Millisekunden Liquidität abziehen.

4. Ein Ungleichgewicht im Orderbuch – wie z. B. ein hohes Put-Open-Interest in der Nähe von 30.000 USD BTC – kann den Abwärtsdruck bei starken Korrekturen aufgrund von Absicherungsströmen verstärken.

5. Die indexbasierte zugrunde liegende Preisgestaltung (z. B. der BTCUSD-Composite-Index) führt zu einem Basisrisiko im Vergleich zu Spotpreisen an einzelnen Börsen, insbesondere bei börsenspezifischen Ausfällen.

Volatilitätsoberflächenverhalten

1. Die implizite Volatilität ist nicht konstant – sie bildet eine dreidimensionale Oberfläche über Strikes und Verfallszeiten hinweg, die bei niedrigeren Strikes oft nach unten verzerrt ist, was Crash-Ängste widerspiegelt.

2. Ereignisse wie ETF-Genehmigungen oder Halbierungstermine führen zu Umkehrungen der Volatilitätsstruktur der Laufzeiten, wobei die kurzfristige IV die längerfristige IV in den Wochen zuvor übersteigt.

3. Krypto-Optionen weisen eine höhere Volatilität auf als herkömmliche Vermögenswerte, was Varianz-Swaps und Vol-Targeting-Strategien von Natur aus instabil macht.

4. Die tatsächliche Volatilität weicht häufig innerhalb von 24 Stunden um ±30 % von der implizierten ab, was für uninformierte Händler zu anhaltenden Fehlbewertungsmöglichkeiten – und Fallen – führt.

5. Volatilitätscluster bedeuten, dass Perioden mit erhöhter IV tendenziell über mehrere Sitzungen anhalten, was den Annahmen einer Mittelwertumkehr widerspricht, die in grundlegenden Black-Scholes-Modellen verankert sind.

Häufig gestellte Fragen

F: Kann ich eine Kryptooption im amerikanischen Stil vor Ablauf ausüben? Ja. Die meisten Kryptooptionen, die auf regulierten Plattformen gehandelt werden, erfolgen nach amerikanischem Vorbild und ermöglichen eine vorzeitige Zuteilung zu jedem Zeitpunkt vor Ablauf – vorbehaltlich der Verfügbarkeit der Gegenpartei und der Abwicklungsregeln der Börse.

F: Benötige ich eine KYC-Verifizierung, um Optionen auf Binance Futures zu handeln? Ja. Binance schreibt KYC der Stufe 2 – einschließlich Adressnachweis und Gesichtsverifizierung – für Benutzer vor, die auf Optionsmärkte zugreifen, unabhängig von der Handelsgröße oder -häufigkeit.

F: Was passiert, wenn meine Option wertlos verfällt? Der Vertrag endet mit Nullwert. Es sind keine weiteren Maßnahmen erforderlich. Die gezahlte Prämie verfällt und es bestehen keine Verpflichtungen für eine der Parteien.

F: Werden Optionspositionen in der Kette gemeldet? Nein. Alle Optionskontrakte existieren außerhalb der Kette innerhalb der Matching-Engine der Börse. Je nach Abwicklungstyp können nur endgültige Abrechnungen – wie Stablecoin-Auszahlungen oder Token-Lieferungen – in der Kette erscheinen.

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