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Was ist Slippage beim Krypto-Handel und wie kann man ihn an einer Börse minimieren?

Slippage—the gap between expected and executed trade prices—worsens with volatility, low liquidity, market orders, and fragmented order books, especially on DEXs using AMMs.

Jan 16, 2026 at 08:20 pm

Slippage auf Kryptowährungsmärkten verstehen

1. Slippage bezieht sich auf die Differenz zwischen dem erwarteten Preis eines Handels und dem tatsächlichen Preis, zu dem der Handel ausgeführt wird. Diese Diskrepanz entsteht durch schnelle Preisbewegungen und unzureichende Liquidität im Orderbuch.

2. Auf volatilen Kryptomärkten lösen große Aufträge häufig kaskadierende Ausführungen über mehrere Preisniveaus aus, insbesondere an dezentralen Börsen, wo die Tiefe des Auftragsbuchs erheblich variiert.

3. Marktaufträge sind besonders anfällig, da sie sofort zu jedem verfügbaren Preis ausgeführt werden, unabhängig von Spread oder Warteschlangenposition.

4. Die Ordergröße im Verhältnis zur verfügbaren Liquidität bestimmt die Slippage-Größe – ein BTC-Kauf im Wert von 50.000 $ für ein Altcoin-Paar mit geringem Volumen kann den Preis vor der vollständigen Ausführung um 3 % verschieben.

5. Die Börsenarchitektur beeinflusst das Slippage-Verhalten – zentralisierte Plattformen mit Matching-Engines unterscheiden sich von AMM-basierten DEXs, bei denen die Preisgestaltung mathematischen Kurven und nicht Geld-Brief-Spannen folgt.

Wie sich Liquidität auf Slippage auf Plattformen auswirkt

1. Token mit hoher Marktkapitalisierung wie ETH und SOL weisen aufgrund der hohen Auftragsbücher und der institutionellen Beteiligung enge Spreads an den wichtigsten CEXs auf.

2. Low-Cap-Token, die an aufstrebenden DEXs notiert sind, erleiden bei Geschäften über 1.000 US-Dollar häufig einen Slippage von >5 %, da automatisierte Market Maker die Reserven nach jedem Swap neu ausgleichen.

3. Die Fragmentierung des Orderbuchs über Börsen hinweg vervielfacht das Slippage-Risiko – Arbitrage-Verzögerungen bedeuten, dass identische Vermögenswerte gleichzeitig zu unterschiedlichen Preisen gehandelt werden.

4. Stablecoin-Paare weisen oft einen geringeren Slippage auf als volatile Vermögenswertpaare, aber Depeg-Ereignisse können dieses Muster in Stressphasen abrupt umkehren.

5. Echtzeit-Liquiditätskennzahlen wie Top-of-Book-Tiefe und 1 % Impact-Kosten sind bei der Beurteilung des Slippage-Risikos zuverlässigere Indikatoren als das gesamte Handelsvolumen.

Tools auf Börsenebene zur Kontrolle von Slippage

1. Limit-Orders eliminieren den Slippage für preissensible Händler vollständig, bergen jedoch das Risiko einer Nichtausführung, wenn sich der Markt wegbewegt.

2. Einige zentralisierte Börsen bieten „Slippage-Toleranz“-Schieberegler für Marktaufträge an, die die Ausführung automatisch abbrechen, wenn ein benutzerdefinierter Schwellenwert überschritten wird.

3. DEX-Aggregatoren wie 1inch oder Matcha leiten Bestellungen über mehrere AMMs weiter, um effektive Slippage durch intelligente Aufteilung von Swaps zu minimieren.

4. Algorithmen für den zeitgewichteten Durchschnittspreis (TWAP) und den volumengewichteten Durchschnittspreis (VWAP) unterteilen große Aufträge in kleinere Teile, die über Zeit- oder Volumenintervalle ausgeführt werden.

5. Fortgeschrittene Benutzer konfigurieren benutzerdefinierte Routing-Logik über API-Integrationen, um bekannte illiquide Pools zu vermeiden und Veranstaltungsorte mit überprüfter Reservekonsistenz zu priorisieren.

On-Chain-Faktoren, die Slippage verstärken

1. Die Überlastung des Netzwerks erhöht die Bestätigungslatenz, wodurch sich der Preis zwischen der Transaktionsübertragung und der Blockeinbindung ändern kann – besonders kritisch bei Ethereum während der NFT-Mints.

2. Front-Running-Bots überwachen Mempools auf große ausstehende Swaps und fügen ihre eigenen Transaktionen im Voraus ein, wodurch Mehrwert entsteht und die Slippage für legitime Benutzer verschlechtert wird.

3. Tokenspezifische Mechanismen wie Überweisungsgebühren oder obligatorische Einsatzsperren verzerren die effektive Liquidität und machen die angegebenen Slippage-Prozentsätze irreführend.

4. Durch schnelle Kredite ermöglichte Liquidationen führen zu plötzlichen Nachfragespitzen nach bestimmten Vermögenswerten, wodurch die Tiefe auf der Verkaufsseite vorübergehend schwindet und die Slippage für unabhängige Geschäfte zunimmt.

5. Smart-Contract-Upgrades, die die Pool-Parameter während des Handels ändern – wie z. B. Änderungen der Gebührenstufe von Uniswap v3 – können Slippage-Schätzungen vor dem Handel ohne Vorwarnung ungültig machen.

Häufig gestellte Fragen

F: Kann es bei Limit-Orders zu Slippage kommen? A: Nein – Limit-Orders werden nur zum angegebenen Preis oder besser ausgeführt. Es kann jedoch zu Teilerfüllungen oder Nichterfüllungen kommen, wenn die Marktbedingungen das Grenzniveau nicht erreichen.

F: Warum unterscheidet sich die Slippage zwischen Binance und Uniswap für dasselbe Token-Paar? A: Binance verwendet ein Orderbuchmodell mit menschlichen und algorithmischen Market Makern; Uniswap basiert auf Formeln für konstante Produkte und Reservesalden, was zu grundlegend unterschiedlichen Preisbildungsmechanismen führt.

F: Bedeutet ein höheres Handelsvolumen immer einen geringeren Slippage? A: Nicht unbedingt – das Volumen allein ignoriert die Orderbuchverteilung. Ein Token mit hohem Volumen und geringen Geboten und Briefen über/unter dem aktuellen Preis weist bei direktionalen Geschäften immer noch einen hohen Slippage auf.

F: Sind Slippage-Schutzmaßnahmen in allen DeFi-Wallets standardisiert? A: Nein – MetaMask erzwingt Standardeinstellungen für die Slippage-Toleranz, während WalletConnect-kompatible Schnittstellen es Entwicklern ermöglichen, beliebige Schwellenwerte festzulegen oder Warnungen vollständig zu deaktivieren.

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