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Ist es sicher, Krypto an einer Börse zu speichern?

Cryptocurrency exchanges pose significant custody risks—users forfeit self-sovereignty, face uninsurable losses, endure opaque withdrawal controls, and remain vulnerable to insolvency, fraud, or regulatory seizure.

Dec 29, 2025 at 10:00 pm

Risiken der Börsenverwahrung

1. Börsen fungieren als Depotvermittler, was bedeutet, dass Benutzer die Kontrolle über private Schlüssel an Drittplattformen abgeben. Diese Regelung widerspricht grundsätzlich dem Grundprinzip der Selbstsouveränität in der Kryptowährung.

2. Historische Vorfälle wie Mt. Gox, QuadrigaCX und FTX zeigen, dass Insolvenz, Missmanagement oder vorsätzlicher Betrug zu einem irreversiblen Verlust von Benutzergeldern führen können.

3. Aufgrund regulatorischer Unklarheiten in den verschiedenen Gerichtsbarkeiten funktionieren viele Börsen ohne obligatorische Trennung der Kundenvermögenswerte oder ohne Prüfung der Reserven.

4. Sicherheitsverstöße auf Plattformebene – wie z. B. Kompromittierung von API-Schlüsseln, Insider-Exploits oder Phishing-aktivierter Administratorzugriff – haben Mehrfachsignatur-Schutzmaßnahmen und Cold-Storage-Ansprüche wiederholt umgangen.

5. Die rechtliche Klassifizierung von Kryptowährungen, die von Börsen gehalten werden, bleibt inkonsistent; In mehreren Insolvenzverfahren haben Gerichte Kundenguthaben als ungesicherte Forderungen und nicht als Eigentum eingestuft.

Versicherungsbeschränkungen

1. Die meisten Börsenversicherungspolicen decken nur den Diebstahl von Hot-Wallets ab – keine Verluste durch Smart-Contract-Exploits, Social Engineering oder internen Betrug.

2. Die Deckungsobergrenzen liegen oft weit unter den Gesamtverbindlichkeiten der Nutzer; Der Secure Asset Fund for Users (SAFU) von Binance wurde nie öffentlich auf Zahlungsfähigkeit oder Anspruchserfüllungshistorie geprüft.

3. Versicherungsanbieter legen Versicherungskriterien, Ausschlüsse oder Auszahlungsfristen selten offen, so dass den Nutzern bei längeren Streitigkeiten kein durchsetzbarer Rechtsanspruch bleibt.

4. Richtlinien schließen in der Regel Verluste aus, die durch behördliche Beschlagnahmung, Gerichtsstandssperren oder KYC-bezogene Kontokündigungen entstehen – selbst wenn solche Maßnahmen keiner gerichtlichen Aufsicht unterliegen.

Auszahlungsbeschränkungen

1. Börsen können unter Berufung auf „Sicherheitsüberprüfungen“ oder „Infrastruktur-Upgrades“ plötzliche Auszahlungsstopps verhängen, ohne dass eine feste Dauer oder Transparenz über die zugrunde liegenden Auslöser besteht.

2. Netzwerküberlastungsgebühren, Adressvalidierungsfehler oder automatisierte AML-Filter verzögern oder lehnen häufig ausgehende Transaktionen ohne Echtzeitbenachrichtigung ab.

3. Einige Plattformen erzwingen obligatorische Wartezeiten nach dem Zurücksetzen von Passwörtern oder 2FA-Änderungen, wodurch Vermögenswerte bei kritischen Marktbewegungen unbeweglich bleiben.

4. Geografische Beschränkungen verhindern, dass Benutzer in sanktionierten Regionen Abhebungen veranlassen, selbst wenn ihre Konten weiterhin gedeckt und aktiv sind.

Abhängigkeit von der Gegenpartei

1. Die Solvenz der Börse hängt von undurchsichtigen Bilanzstrukturen ab, einschließlich gehebelter Derivatepositionen, Eigenhandelsschaltern und Inter-Affiliate-Darlehen.

2. Der Nachweis von Reserven in Echtzeit geht selten mit einem Nachweis von Verbindlichkeiten einher, was zu nicht übereinstimmenden Aktiv-Passiv-Berichten ohne unabhängige Bescheinigung führt.

3. Governance-Entscheidungen – wie z. B. Token-Listings, Gebührenanpassungen oder Bedingungen des Einsatzprogramms – sind einseitig und können ohne Zustimmung oder Entschädigung des Benutzers abrupt geändert werden.

4. Die Integration in zentralisierte Identitätssysteme bindet Benutzer an sich entwickelnde Compliance-Anforderungen und erhöht die Gefahr von Deplatforming auf der Grundlage von Verhaltensanalysen oder dem Datenaustausch mit Dritten.

Häufig gestellte Fragen

F: Bewahren alle Börsen Benutzergelder im Kühllager auf? A: Nein. Während viele die Nutzung von Cold Storage anpreisen, zwingen betriebliche Anforderungen dazu, Teile der Reserven in Hot Wallets zu stecken. Unabhängige Prüfungen zeigen immer wieder Diskrepanzen zwischen den angegebenen Kühllagerquoten und den tatsächlichen Beständen in der Kette.

F: Kann ich Geld zurückerhalten, wenn eine Börse mein Konto einfriert? A: Die Wiederherstellung hängt vollständig von der gerichtlichen Durchsetzung und den internen Richtlinien zur Streitbeilegung ab. Die meisten Plattformen behalten die endgültige Entscheidungsbefugnis über die Wiederherstellung des Kontos und bieten keinen verbindlichen Schlichtungsmechanismus an.

F: Sind Börseneinsatzprämien gesetzlich geschützt? A: Einsatzprämien unterliegen in der Regel nicht verhandelbaren Nutzungsbedingungen, die die Teilnehmer als ungesicherte Gläubiger einstufen. Derzeit erzwingt keine Gerichtsbarkeit eine garantierte Rendite oder einen Kapitalschutz für an Börsen gehaltene Vermögenswerte.

F: Eliminiert die Zwei-Faktor-Authentifizierung das Risiko der Börsenverwahrung? A: Nein. 2FA schwächt unbefugte Anmeldeversuche ab, befasst sich jedoch nicht mit dem Verwahrungsrisiko. Kompromittierte Backend-Systeme, Insider-Bedrohungen oder gerichtliche Beschlagnahmungen von Vermögenswerten umgehen den 2FA-Schutz vollständig.

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