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Was ist „Slippage-Toleranz“ bei einem DEX?

Slippage tolerance sets the max price deviation you’ll accept in a DEX trade—too low causes failures and wasted gas; too high risks front-running. It’s a critical liquidity-aware trade-off, not a security feature.

Dec 23, 2025 at 04:19 am

Rutschtoleranz verstehen

1. Slippage-Toleranz ist ein konfigurierbarer Parameter, der die maximal akzeptable Preisabweichung zwischen dem notierten Preis und dem ausgeführten Preis eines Handels an einer dezentralen Börse definiert.

2. Es spiegelt wider, wie viel der Händler bereit ist, eine ungünstige Preisbewegung zu akzeptieren, bevor die Transaktion rückgängig gemacht wird oder fehlschlägt.

3. Diese Einstellung ist entscheidend beim Handel mit Token mit geringer Liquidität, wo die Orderbuchtiefe gering ist und große Geschäfte die Marktpreise erheblich verändern können.

4. Die meisten DEX-Schnittstellen zeigen die Slippage-Toleranz als Prozentwert an – übliche Standardwerte liegen je nach Plattform und Vermögensvolatilität zwischen 0,5 % und 3 %.

5. Wenn die tatsächliche Preisauswirkung die festgelegte Toleranz überschreitet, bricht der Smart Contract den Swap automatisch ab und schützt so die Benutzer vor extremen Ausführungsfehlern.

Wie Slippage-Toleranz mit AMMs interagiert

1. Automatisierte Market Maker berechnen Token-Preise mithilfe mathematischer Formeln wie x × y = k, was bedeutet, dass sich der Preis nichtlinear ändert, wenn sich die Reserven verschieben.

2. Eine größere Handelsgröße im Verhältnis zur Poolliquidität erhöht das Ausmaß der Preisbewegung und hat direkten Einfluss darauf, ob der Slippage innerhalb der Toleranz bleibt.

3. Händler, die die Zusammensetzung und das Volumen des Pools ignorieren, können häufig mit Transaktionsfehlern konfrontiert werden, wenn die Slippage-Toleranz zu eng eingestellt ist.

4. Einige Protokolle passen Slippage-Schätzungen vor der Übermittlung dynamisch an, basierend auf Echtzeit-Reservequoten und aktuellen Volatilitätskennzahlen.

5. Das Überschreiten der Slippage-Toleranz weist nicht auf Betrug hin, sondern auf unzureichende Liquidität oder aggressives Angebotsverhalten des Benutzers.

Auswirkungen auf den Transaktionserfolg und die Gaseffizienz

1. Die Festlegung einer zu konservativen Slippage-Toleranz führt zu höheren Ausfallraten, insbesondere in Zeiten schneller Preisschwankungen oder Netzwerküberlastung.

2. Jede fehlgeschlagene Transaktion verbraucht Gas, auch wenn keine Statusänderung erfolgt, was zu einer Gebührenverschwendung ohne Handelsausführung führt.

3. Umgekehrt setzt eine zu hohe Toleranz die Händler unmittelbaren Risiken und potenzieller Ausbeutung durch Sandwich-Angriffe aus.

4. Fortgeschrittene Händler überwachen häufig die Poolgrößen über mehrere DEXs hinweg, um optimale Routen auszuwählen, die die erforderlichen Slippage-Zulagen minimieren.

5. Zu den Strategien zur Gasoptimierung gehören die Vorabprüfung der Reservezustände außerhalb der Kette und die Anpassung der Toleranz pro Token, anstatt einen universellen Wert anzuwenden.

Risiken falsch konfigurierter Slippage-Einstellungen

1. Niedrige Toleranzeinstellungen führen zu wiederholten erneuten Übermittlungen von Transaktionen, was die Anfälligkeit für Mempool-basierte Manipulationstaktiken erhöht.

2. Eine hohe Toleranz ermöglicht es böswilligen Akteuren, ihre eigenen Trades vor Ihren eigenen einzufügen, was den effektiven Ausführungspreis verschlechtert.

3. Token-Paare mit instabilen Oracle-Feeds oder nicht verifizierten Verträgen verstärken die Unvorhersehbarkeit von Slippage, die über die Standard-AMM-Mechanik hinausgeht.

4. Bestimmte DeFi-Aggregatoren umgehen native Slippage-Kontrollen vollständig und verlassen sich stattdessen auf Routensimulation – dies führt zu zusätzlichen Vertrauensannahmen.

5. Slippage-Toleranz ist kein Sicherheitsmerkmal, sondern ein Kompromissmechanismus zwischen Ausführungssicherheit und Preisschutz.

Häufig gestellte Fragen

F: Beeinflusst die Slippage-Toleranz den endgültigen Betrag, der nach einem Swap erhalten wird? Ja. Die endgültige Ausgabemenge wird zum Zeitpunkt der Ausführung bestimmt und muss innerhalb des minimalen Ausgabeschwellenwerts liegen, der aus der Einstellung der Schlupftoleranz abgeleitet wird.

F: Kann ich die Slippage-Toleranz nach dem Absenden einer Transaktion ändern? Nein. Nach der Unterzeichnung und Übertragung ist der Slippage-Parameter unveränderlich und wird von der Smart-Contract-Logik durchgesetzt.

F: Warum zeigen einige DEXs unterschiedliche Slippage-Warnungen für identische Token-Paare an? Unterschiede ergeben sich aus unterschiedlichen Pool-Gebührenstrukturen, der Genauigkeit der Reserven und der Frage, ob die Schnittstelle vor der Angebotserstellung eine On-Chain- oder Off-Chain-Simulation durchführt.

F: Ist die Slippage-Toleranz für Limit-Orders auf DEXs relevant? Nicht direkt. Limit-Order-Protokolle verwenden in der Regel eine preisgesteuerte Ausführung und verlassen sich nicht auf Slippage-Toleranz, obwohl sie andere Parameter wie Fill-or-Kill-Bedingungen einführen.

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