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Was ist Adress-Whitelisting an einer Börse?

Address whitelisting restricts crypto withdrawals to pre-verified wallet addresses, enhancing security—but doesn’t prevent social engineering or internal transfers.

Dec 24, 2025 at 10:00 pm

Definition und Kernfunktionalität

1. Adressen-Whitelisting ist ein Sicherheitsmechanismus, der von Kryptowährungsbörsen eingesetzt wird, um Geldabhebungen auf eine vorab genehmigte Liste von Wallet-Adressen zu beschränken.

2. Benutzer müssen jede externe Wallet-Adresse manuell hinzufügen und überprüfen, bevor sie eine Auszahlungstransaktion einleiten.

3. Nach der Aktivierung erzwingt die Börse eine strenge Validierung: Jeder Versuch, Geld an eine nicht aufgeführte Adresse abzuheben, wird automatisch abgelehnt.

4. Diese Funktion funktioniert auf Kontoebene, was bedeutet, dass jeder Benutzer seine eigene Whitelist unabhängig von anderen auf derselben Plattform konfiguriert.

5. Das Whitelisting hat keinen Einfluss auf Einzahlungen; Benutzer können ohne Einschränkung Geld von jeder Adresse erhalten.

Implementierungsmechanik

1. Die Aktivierung erfordert normalerweise eine Multi-Faktor-Authentifizierung und Bestätigung per E-Mail oder SMS, um eine unbefugte Einrichtung zu verhindern.

2. Jede hinzugefügte Adresse durchläuft einen Verifizierungsprozess – oft mit einer kleinen Testtransaktion oder einer manuellen Codeeingabe, die an den zugehörigen Dienst des Ziel-Wallets gesendet wird.

3. Einige Börsen schreiben eine obligatorische Wartezeit von 24 bis 72 Stunden vor, bevor eine neu hinzugefügte Adresse für Abhebungen aktiv wird.

4. Änderungen an der Whitelist, einschließlich der Entfernung oder Änderung von Einträgen, erfolgen nach denselben Sicherheitsprotokollen wie bei der Ersteinrichtung.

5. Bestimmte Plattformen ermöglichen abgestufte Whitelists – zum Beispiel die Trennung von Cold-Storage-Adressen von Hot-Wallets oder die Zuweisung von Labels wie „Börse“ oder „persönlich“ für die interne Nachverfolgung.

Risiken und Einschränkungen

1. Wenn ein Benutzer den Zugriff auf das Gerät oder die E-Mail-Adresse verliert, die während der Einrichtung der Whitelist verwendet wurde, kann die Wiederherstellung eine langwierige Identitätsüberprüfung durch Exchange-Supportteams erfordern.

2. Kompromittierte API-Schlüssel oder Sitzungstoken umgehen das Whitelisting nicht, auf weniger gesicherten Plattformen kam es jedoch zu Phishing-Angriffen, die auf die Whitelisting-Schnittstelle selbst abzielten.

3. Hardware-Wallet-Integrationen führen manchmal zu Reibungsverlusten – einige Geräte können Whitelist-Bestätigungsnachrichten nicht signieren, was dazu führt, dass man sich auf softwarebasierte Alternativen verlassen muss.

4. Fehler auf der Exchange-Seite haben dazu geführt, dass Whitelists nach Wartungsupdates stillschweigend deaktiviert wurden, so dass Benutzer erst dann davon Kenntnis erlangten, wenn Auszahlungsversuche fehlschlugen.

5. Whitelisting bietet keinen Schutz vor Social-Engineering-Angriffen, bei denen Benutzer dazu verleitet werden, böswillige Transaktionen unter Verwendung ihrer eigenen verifizierten Adressen zu genehmigen.

Regulierungs- und Compliance-Kontext

1. Jurisdiktionen wie die EU behandeln Whitelisting gemäß den MiCA-Richtlinien als Teil der „Kunden-Due-Diligence“-Pflichten bei der Abwicklung von Überweisungen mit hohem Betrag.

2. In Japan verlangen die Finanzbehörden von den Börsen, alle Whitelist-Änderungen mit Zeitstempeln und IP-Metadaten für Prüfpfade zu protokollieren.

3. In den USA ansässige Plattformen, die den FinCEN-Vorschriften unterliegen, müssen Whitelisting-Datensätze zusammen mit der KYC-Dokumentation fünf Jahre lang aufbewahren.

4. Einige lizenzierte Börsen betten die Whitelisting-Logik direkt in On-Chain-Transaktions-Builder ein, um sicherzustellen, dass vor der Übertragung an das Netzwerk Konformitätsprüfungen durchgeführt werden.

5. Das Versäumnis, bei behördlichen Prüfungen genaue Whitelist-Protokolle zu führen, hat seit 2022 zu Geldstrafen von über 2 Millionen US-Dollar für zwei große asiatische Börsen geführt.

Häufig gestellte Fragen

F: Kann ich eine Adresse, die jemand anderem gehört, auf die Whitelist setzen? A: Ja, aber dadurch erhalten sie die unwiderrufliche Kontrolle über alle dorthin gesendeten Gelder. Börsen überprüfen nicht den Besitz, sondern nur Format und Netzwerkkompatibilität.

F: Gilt die Adress-Whitelist für interne Übertragungen zwischen Benutzern derselben Börse? A: Nein. Interne Übertragungen erfolgen innerhalb der Datenbank der Börse und umgehen die Adressvalidierung auf Blockchain-Ebene vollständig.

F: Was passiert, wenn ich eine ungültige Prüfsummen-Ethereum-Adresse eingebe? A: Die meisten Börsen lehnen es sofort beim Hinzufügen ab. Einige ältere Schnittstellen akzeptieren fehlerhafte Eingaben, schlagen jedoch bei der anschließenden Überprüfungstransaktion fehl.

F: Werden Hardware-Wallet-Adressen beim Whitelisting unterschiedlich behandelt? A: Nicht von Natur aus – obwohl einige Börsen zusätzliche Schritte erfordern, wie das Scannen von QR-Codes, die von der Ledger- oder Trezor-Firmware generiert werden, um die Absicht zu bestätigen.

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