Im Januar 2026 traf Christopher Wood, ein bekannter Wall-Street-Stratege, eine schockierende Entscheidung: alle Bitcoin-Positionen aus seinem Flaggschiff-Investmentportfolio zu liquidieren und stattdessen seine Bestände an physischem Gold und Goldminenaktien zu erhöhen. Die Hauptmotivation für diesen Schritt ist die Sorge vor den existenziellen Risiken des „Quantencomputings“. Wood glaubt, dass, sobald Quantencomputer ausgereift sind, ihre leistungsstarke Rechenleistung den Shor-Algorithmus nutzen könnte, um die elliptische Kurvenverschlüsselung (ECDSA) zu knacken, auf die Bitcoin angewiesen ist, und damit sein grundlegendes Fundament als Wertaufbewahrungsmittel ins Wanken zu bringen. Theoretische Bedrohungen führen zu praktischen Risikobewertungen. Untersuchungen zeigen, dass etwa 20–50 % der Bitcoins im gesamten Netzwerk dem Risiko künftiger Angriffe nach dem Motto „Jetzt sammeln, später entschlüsseln“ ausgesetzt sind, da ihre öffentlichen Schlüssel in der Blockchain offengelegt wurden (z. B. frühe P2PK-Adressen, verwendete Änderungsadressen), mit einem entsprechenden Wert von Hunderten von Milliarden Dollar. Die Reaktion der Kryptowährungs-Community ist gespalten. Eine Partei, wie Blockstream-CEO Adam Back, glaubt, dass die Bedrohung noch mindestens 10 bis 30 Jahre entfernt ist und Bitcoin genügend Zeit hat, durch Soft Forks auf quantenresistente Algorithmen aufzurüsten. Die andere Seite warnte davor, dass die Fortschritte schneller als erwartet erfolgen könnten und dass sich die langfristige Risikoaversionsmentalität institutioneller Anleger zu ändern begonnen habe. Unterdessen gewinnt das Gold-Narrativ wieder an Bedeutung. Vor dem makroökonomischen Hintergrund geopolitischer Unsicherheit, anhaltender Goldkäufe durch Zentralbanken und Herausforderungen für die Glaubwürdigkeit des US-Dollars hat Gold als physischer Vermögenswert, der nicht auf ein digitales Protokoll angewiesen ist, erneut seine Eigenschaft als „ultimative Absicherung“ hervorgehoben. Die Marktreaktion war subtil: Die Bitcoin-Preise schwankten kurzfristig, brachen aber nicht ein, und Goldanlagen verzeichneten Kapitalzuflüsse. Der Vorfall markierte einen Wendepunkt: Die Anlegergemeinschaft begann, das „Post-Quantum-Ära“ ernsthaft einzupreisen. Für Anleger ist es wichtiger denn je, Allokationen zu diversifizieren, auf den Fortschritt der Protokollaktualisierung zu achten und Risiken der Technologieentwicklung in einen langfristigen Anlagerahmen einzubeziehen.
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