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Was sind „Papierhände“?

“Paper hands” describes crypto traders who panic-sell during dips—driven by fear, loss aversion, and social pressure—amplifying volatility and enabling whales to front-run exits.

Dec 23, 2025 at 08:19 pm

Definition von Papierhänden

1. „Papierhände“ ist ein umgangssprachlicher Begriff, der in Kryptowährungs-Communitys verwendet wird, um Händler zu beschreiben, denen es an Überzeugung mangelt und die ihre Bestände bei Marktvolatilität schnell verkaufen.

2. Diese Personen verlassen ihre Positionen normalerweise beim ersten Anzeichen eines Preisrückgangs und machen sich häufig Verluste zunutze, anstatt sie bei kurzfristigen Schwankungen zu halten.

3. Der Ausdruck steht im Gegensatz zu „Diamond Hands“, womit Anleger gemeint sind, die unabhängig von vorübergehenden Abschwüngen langfristige Positionen beibehalten.

4. Das Verhalten von Papierhänden wird häufig bei scharfen Korrekturen nach Hype-getriebenen Rallyes beobachtet, insbesondere bei Neulingen, die der Stimmung in den sozialen Medien ausgesetzt sind.

5. Emotionale Entscheidungsfindung, unzureichende Risikoeinschätzung und übermäßiges Vertrauen in die Hebelwirkung tragen wesentlich zu den Tendenzen bei Papierhand bei.

Psychologische Treiber hinter Papierhänden

1. Die Angst, Liquidität zu verpassen, führt zu vorzeitigen Ausstiegen, selbst wenn die Fundamentaldaten intakt bleiben.

2. Die Voreingenommenheit zur Verlustaversion verursacht im Vergleich zur Befriedigung gleichwertiger Gewinne unverhältnismäßigen emotionalen Schmerz durch kleine Verluste.

3. Social-Proof-Mechanismen verstärken die Angst, wenn man sieht, wie andere massenhaft auf Plattformen wie Twitter oder Telegram-Gruppen verkaufen.

4. Das Fehlen einer klaren Einstiegs-/Ausstiegsstrategie macht Händler eher anfällig für impulsive Reaktionen als für eine disziplinierte Ausführung.

5. Übermäßiger Kontakt mit Echtzeit-Preisdiagrammen ohne Kontext fördert eher reaktive als nachdenkliche Handelsgewohnheiten.

Marktauswirkungen des Verhaltens von Papierhänden

1. Beschleunigte Ausverkäufe treten auf, wenn eine große Anzahl von Papierhänden gleichzeitig liquidiert wird, was die Intraday-Volatilität erhöht.

2. Wale und algorithmische Systeme erkennen diese kaskadierenden Ausstiege häufig und leiten sie mithilfe von Tools zur Auftragsbuchanalyse voran.

3. Bei Low-Cap-Tokens, bei denen die Beteiligung des Einzelhandels den Auftragsfluss und die Auftragstiefe dominiert, versiegt die Liquidität schnell.

4. Devisenbasierte Finanzierungszinsverzerrungen entstehen, wenn gehebelte Papierhände liquidiert werden, was Kettenreaktionen auf ewigen Märkten auslöst.

5. On-Chain-Kennzahlen wie Devisenzuflüsse steigen während des Anstiegs der Papierhände stark an, was auf eine schwächere Überzeugung der Inhaber hindeutet.

Technische Indikatoren im Zusammenhang mit der Paper Hands-Aktivität

1. Starke Anstiege des 30-Tage-Index der realisierten Volatilität von Bitcoin gehen häufig Wellen von Ausstiegen von Papierhänden voraus.

2. Erhöhte Devisenreservesätze für Altcoins korrelieren stark mit nachfolgenden Preisrückgängen aufgrund der Kapitulation des Einzelhandels.

3. Sinkende aktive Adresszahlen bei gleichzeitig steigenden Transaktionsgebühren deuten darauf hin, dass kurzfristige Spekulationen zu Abbrüchen führen.

4. Plötzliche Spitzen bei den Stablecoin-Zuflüssen zu zentralisierten Börsen dienen als Frühindikatoren für bevorstehenden Verkaufsdruck.

5. Die sinkende durchschnittliche Haltezeit pro Wallet, die über On-Chain-Clustering-Heuristiken verfolgt wird, spiegelt die zunehmende Verbreitung von Papierhänden wider.

Häufig gestellte Fragen

F: Gibt es Papierhände nur auf Kryptomärkten? Nein. Ein ähnliches Verhalten tritt bei traditionellen Aktien, Devisen und Rohstoffen auf – aber der 24/7-Handel, die hohe Hebelwirkung und der dezentrale Informationsfluss von Kryptowährungen verstärken ihre Sichtbarkeit.

F: Können Papierzeiger mit der Zeit zu Diamantzeigern werden? Ja. Bildung, Erfahrung mit mehreren Marktzyklen und die Einführung strukturierter Risikomanagementrahmen können Verhaltensmuster erheblich verändern.

F: Gibt es eine On-Chain-Metrik speziell mit dem Namen „Paper Hands Index“? Unter diesem Namen gibt es keine offizielle standardisierte Kennzahl, obwohl Analysten Kennzahlen wie Börsenzuflussvolumen, kurzfristiges Inhaberangebot und nicht realisierte Verlustverteilung kombinieren, um eine Annäherung daran zu erzielen.

F: Wie reagieren Börsen auf einen Anstieg der Papierhandelsaktivitäten? Börsen können die Margin-Anforderungen vorübergehend erhöhen, die Auszahlungsgeschwindigkeit in Spitzenzeiten drosseln oder die Gebührenstrukturen anpassen, um die Orderbuchtiefe inmitten volatiler Liquidationskaskaden zu stabilisieren.

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