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Wie erkennt und vermeidet man gefälschte Krypto-Börsen-Websites?

Fake crypto exchanges mimic real ones with deceptive domains, invalid certs, fake licenses, and no on-chain deposit tracking—always verify via official channels and blockchain explorers.

Jan 28, 2026 at 11:39 pm

Erkennen verdächtiger Domainnamen

1. Gefälschte Krypto-Austauschseiten verwenden oft Domänennamen, die legitimen Plattformen sehr ähnlich sind – indem sie Bindestriche hinzufügen, Buchstaben vertauschen (wie „0“ durch „o“) oder Zeichenfolgen wie „-official“ oder „-login“ anhängen.

2. Domains, die erst vor kurzem registriert wurden – oft innerhalb von Tagen oder Wochen nach einem großen Marktereignis – sind ein Warnsignal. Tools wie die WHOIS-Suche können Registrierungsdaten offenlegen und die Details des Registranten verschleiern.

3. Legitime Börsen operieren selten über länderspezifische Top-Level-Domains (ccTLDs), die nichts mit ihrem Hauptsitz zu tun haben – etwa eine in den USA ansässige Plattform, die .ru oder .cn ohne klare lokale Lizenzierung verwendet.

4. Typosquatting ist nach wie vor weit verbreitet: Benutzer, die „binnance.com“ anstelle von „binance.com“ eingeben, landen auf Phishing-Sites mit nahezu identischen Benutzeroberflächen und gefälschten Anmeldeformularen.

5. Subdomains, die sich als offizielle Gateways ausgeben – wie „support.binance.exchange-login.net“ – sind keiner regulierten Stelle zugeordnet und verfügen nicht über eine ordnungsgemäße SSL-Zertifikatsvalidierung.

Analyse von Website-Sicherheitsindikatoren

1. Ein gültiges TLS-Zertifikat ist obligatorisch – gefälschte Websites können jedoch Zertifikate anzeigen, die für nicht übereinstimmende oder generische Entitäten ausgestellt wurden. Dies ist durch Klicken auf das Vorhängeschloss-Symbol in der Adressleiste des Browsers sichtbar.

2. Warnungen zu gemischten Inhalten – wenn HTTPS-Seiten unsichere HTTP-Ressourcen laden – weisen auf eine schlechte Infrastrukturüberwachung und potenzielle Man-in-the-Middle-Schwachstellen hin.

3. Das Fehlen von HSTS-Headern (HTTP Strict Transport Security) bedeutet, dass Browser keine verschlüsselten Verbindungen erzwingen, was die Gefahr von Downgrade-Angriffen erhöht.

4. Fehlende oder fehlerhafte CSP-Header (Content Security Policy) ermöglichen die Ausführung nicht autorisierter Skripte und ermöglichen so das Sammeln von Anmeldeinformationen über injiziertes JavaScript.

5. Keine Registrierungsseite mit Zwei-Faktor-Authentifizierung, keine WebAuthn-Unterstützung und keine Option zur Sicherung mit Wiederherstellungsphrasen sind starke Anzeichen dafür, dass die Website nicht den branchenüblichen Sicherheitsstandards entspricht.

Überprüfung von Ansprüchen zur Einhaltung gesetzlicher Vorschriften

1. Gefälschte Börsen listen häufig nicht vorhandene Lizenzen auf und behaupten, bei der SEC, FCA oder MAS registriert zu sein, ohne überprüfbare Lizenznummern oder einen aktiven Status auf offiziellen Regulierungsportalen.

2. Einige kopieren Regulierungslogos und integrieren gefälschte Verifizierungsausweise, die bei der Inspektion keine Verbindung zu authentischen Behördendatenbanken herstellen.

3. Rechtsprechungsinkonsistenzen treten auf, wenn in den Nutzungsbedingungen Offshore-Rechtsrahmen zitiert werden und gleichzeitig aggressiv auf eingeschränkte Regionen wie die Vereinigten Staaten oder Südkorea vermarktet wird.

4. Echt regulierte Plattformen veröffentlichen Prüfberichte von Drittfirmen wie CertiK oder OpenZeppelin; Fälschungsseiten lassen diese entweder vollständig weg oder hosten gefälschte PDFs mit inkonsistenten Wasserzeichen und Metadaten.

5. Das Fehlen veröffentlichter Beweise für die getrennte Cold-Wallet-Verwahrung oder die Weigerung, Mindestreservesätze durch transparente Echtzeit-Blockchain-Bescheinigungen offenzulegen, weist auf ein hohes Kontrahentenrisiko hin.

Bewerten von Benutzeroberflächen- und Interaktionsmustern

1. Übermäßig aggressive Pop-ups, die zu einer sofortigen Einzahlung auffordern – insbesondere mit Countdown-Timern oder gefälschten „Limited Slot“-Nachrichten – zielen darauf ab, rationale Entscheidungen zu umgehen.

2. Inkonsistente Sprachlokalisierung, grammatikalische Fehler auf mehreren Seiten und nicht übereinstimmende Datums-/Uhrzeitformate deuten auf eine minderwertige Entwicklung und minimale Benutzertests hin.

3. Fehlende oder nicht funktionierende Hilfeabschnitte, Live-Chat-Bots, die vorgefertigte Antworten ohne Kontextbewusstsein wiederholen, und das Fehlen mehrsprachiger Support-Seiten werfen Bedenken hinsichtlich der Benutzerfreundlichkeit auf.

4. Clientseitig generierte Einzahlungsadressen ohne Blockchain-Transaktionsvorschau oder Bestätigungsmodalitäten weisen auf Backend-Manipulationsrisiken hin.

5. Keine sichtbare Einzahlungsverfolgung in der Kette – bei der Benutzer eingehende Transaktionen nicht unabhängig über Explorer wie Etherscan oder Blockchair überprüfen können – ist ein eindeutiges Zeichen für betrügerische Geldverwaltung.

Häufig gestellte Fragen

F1: Kann ich einer Börse vertrauen, nur weil sie in den Google-Suchergebnissen erscheint? Google-Anzeigen und organische Rankings bestätigen nicht die Legitimität. Böswillige Akteure kaufen Schlüsselwörter wie „Binance-Login“ oder „Coinbase-Support“, um den Datenverkehr zu kapern. Navigieren Sie immer direkt über Lesezeichen oder verifizierte Links von offiziellen Social-Media-Profilen.

F2: Was passiert, wenn eine Website in meinem Browser ein grünes Vorhängeschloss und die Bezeichnung „Sicher“ anzeigt? Ein Vorhängeschloss bestätigt lediglich die verschlüsselte Übertragung – nicht, dass die Website einer vertrauenswürdigen Instanz gehört. Phishing-Seiten beziehen regelmäßig kostenlose TLS-Zertifikate von Let’s Encrypt und zeigen identische Sicherheitsindikatoren an.

F3: Sind Telegram- oder Discord-Gruppen, die über unbekannte Austauschseiten verlinkt sind, zuverlässige Supportquellen? Offizielle Börsen delegieren den Kundenservice niemals an inoffizielle Drittkanäle. Betrüger erstellen überzeugende Replikatgruppen mit geklonten Mitgliederzahlen und gefälschten Administratorkonten, um private Schlüssel und Wiederherstellungsphrasen zu sammeln.

F4: Beweist ein hohes Handelsvolumen, das auf der Homepage angezeigt wird, die Glaubwürdigkeit? Volumenmetriken können durch Wash-Trading oder Bot-generierte Aufträge leicht aufgebläht werden. Unabhängige Analyseplattformen wie CoinGecko und CryptoRank vergleichen die vom Austausch gemeldeten Daten mit einer On-Chain-Flow-Analyse, um künstliche Aktivitäten zu erkennen.

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