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Was bedeutet „FOMO“ in Krypto?

FOMO—Fear of Missing Out—drives crypto market surges, fueled by social media hype, dopamine-driven behavior, and artificial scarcity, especially during IDOs, NFT mints, and Bitcoin breakouts.

Dec 24, 2025 at 08:20 pm

FOMO-Definition und Ursprung

1. FOMO steht für Fear of Missing Out, ein psychologisches Phänomen, das auf den Kryptowährungsmärkten weit verbreitet ist.

2. Es trat deutlich während des Bitcoin-Bullenmarkts 2017 hervor, als Privatanleger sich beeilten, Vermögenswerte zu kaufen, während die Preise schnell stiegen.

3. Der Begriff gewann auf Social-Media-Plattformen wie Twitter und Reddit an Bedeutung, wo Preisdiagramme und Erfolgsgeschichten viral kursierten.

4. Im Gegensatz zu traditionellen Finanzmärkten intensiviert das 24/7-Handelsumfeld von Kryptowährungen das FOMO aufgrund ständiger Preisaktualisierungen und Stimmungsschwankungen in Echtzeit.

5. Verhaltensökonomen verbinden FOMO mit der Verlustaversionstheorie – Anleger empfinden größere Schmerzen durch verpasste Gewinne als Freude durch die Vermeidung von Verlusten.

Wie FOMO das Marktverhalten beeinflusst

1. Plötzliche Spitzen im Handelsvolumen fallen oft mit der Erwähnung viraler Coins zusammen, insbesondere auf Plattformen wie TikTok oder Telegram-Gruppen.

2. Altcoin-Pumps folgen häufig Bitcoin-Ausbrüchen, da Händler eher der wahrgenommenen Dynamik als den Fundamentaldaten hinterherjagen.

3. Der Anstieg der Deviseneinlagen geht größeren Rallyes voraus – Daten von Binance und Coinbase zeigen korrelierte Zuflüsse vor täglichen Bewegungen von mehr als 20 %.

4. Social Proof verstärkt FOMO: Wenn Influencer „gerade gekaufte“ Screenshots posten, reproduzieren Follower ihr Verhalten ohne unabhängige Analyse.

5. Stop-Loss-Kaskaden beschleunigen sich bei FOMO-gesteuerten Einstiegen, da Nachzügler in der Nähe lokaler Höchststände einsteigen und massenhafte Liquidationen auslösen.

FOMO und Token-Launch-Dynamik

1. Erste DEX-Angebote (IDOs) nutzen FOMO durch begrenzte Zuteilungen und Countdown-Timer und schaffen so künstliche Knappheit.

2. Projekte mit anonymen Teams basieren oft auf Hype-Zyklen und nicht auf der Tiefe von Whitepapers, wobei emotionale Dringlichkeit wichtiger ist als technischer Wert.

3. NFT-Mints weisen extreme FOMO-Muster auf – Blur- und OpenSea-Analysen zeigen, dass mehr als 60 % der Käufe in den ersten 90 Sekunden öffentlicher Verkaufsfenster erfolgen.

4. Airdrop-Farming-Kampagnen fördern die schnelle Erstellung und Interaktion von Wallets und befeuern spekulative Beteiligungsschleifen.

5. Die Anreize für Liquiditätspools auf Uniswap und PancakeSwap sind so strukturiert, dass sie frühe Einleger belohnen und so den zeitkritischen Einstiegsdruck verstärken.

Psychologische Auslöser hinter Krypto-FOMO

1. Die Freisetzung von Dopamin erfolgt, wenn Benutzer über Screenshots oder Portfolio-Tracker die Gewinne von Gleichaltrigen beobachten und so Belohnungsschaltkreise ähnlich wie beim Glücksspiel aktivieren.

2. Bestätigungsbias stärkt FOMO – Händler konsumieren selektiv bullische Inhalte und ignorieren gleichzeitig bärische Indikatoren oder historische Volatilitätsdaten.

3. Ankereffekte verzerren die Wahrnehmung: Ein ETH-Preis von 4.000 US-Dollar könnte zu einem Kauf führen, selbst wenn der gleitende 200-Tage-Durchschnitt bei 2.800 US-Dollar liegt.

4. Die Herdenmentalität hat Vorrang vor der Risikobewertung – Gruppenchats normalisieren den Leverage-Einsatz, obwohl das Margin-Call-Risiko bei volatilen Altcoin-Paaren 80 % übersteigt.

5. Knappheitsframing dominiert die Botschaften: Phrasen wie „letzte Chance“, „endgültige Zuteilung“ und „einmalige Gelegenheit“ tauchen in offiziellen Projektkommunikationen auf.

Häufige Fragen zu FOMO in Krypto

F: Betrifft FOMO nur neue Investoren? Nein. Auch erfahrene Händler scheitern, insbesondere bei Ereignissen mit geringer Liquidität wie der Einführung von Micro-Cap-Token oder Rallyes nach der Halbierung.

F: Können On-Chain-Daten FOMO-Verhalten erkennen? Ja. Kennzahlen wie Börsenzuflüsse, Wachstumsspitzen bei aktiven Adressen und kurzfristige Angebotssteigerungen bei Inhabern korrelieren stark mit FOMO-Höchstständen.

F: Ist FOMO immer schädlich für die Portfolio-Performance? Nicht allgemein. Einige FOMO-gesteuerte Einträge stehen im Einklang mit makroökonomischen Katalysatoren – wie ETF-Genehmigungen oder Protokollaktualisierungen –, die die Aufwärtsdynamik über emotionale Auslöser hinaus aufrechterhalten.

F: Wie reagieren Börsen auf FOMO-Anstiege? Börsen erhöhen die Serverkapazität, verzögern die Auszahlungsverarbeitung und deaktivieren vorübergehend Margin-Funktionen, um die Belastung der Infrastruktur bei extremen Volatilitätsereignissen zu bewältigen.

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