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Was ist ein „Dead Coin“ oder „Shitcoin“?

A “dead coin” is a defunct cryptocurrency with halted development, zero trading volume, inactive blockchain, and abandoned infrastructure—often misleadingly listed on aggregators.

Dec 29, 2025 at 01:00 am

Definition und Eigenschaften

1. Ein „toter Coin“ bezieht sich auf eine Kryptowährung, die ihre aktive Entwicklung eingestellt hat, jegliches nennenswerte Handelsvolumen verloren hat und keine funktionierende Infrastruktur wie Block-Explorer, Wallets oder Knotenunterstützung mehr aufrechterhält.

2. Diese Token bleiben oft an unbekannten Börsen mit vernachlässigbarer Liquidität notiert und zeigen manchmal wochen- oder monatelang keine Transaktionen.

3. Die zugrunde liegende Blockchain ist möglicherweise inaktiv und es werden über einen längeren Zeitraum keine neuen Blöcke produziert, was darauf hindeutet, dass Entwickler und Miner sie aufgegeben haben.

4. Tote Münzen behalten häufig Metadaten auf Aggregatoren wie CoinGecko oder CoinMarketCap bei, was Neulinge in die Irre führt und glaubt, es handele sich immer noch um brauchbare Vermögenswerte.

5. Einige tote Coins stammen aus gescheiterten ICOs, bei denen die Gründer nach der Geldbeschaffung verschwanden und nicht funktionsfähige Codebasen und leere GitHub-Repositories zurückließen.

Ursprünge und Lebenszyklus

1. Viele tote Münzen entstehen während Spekulationsblasen, insbesondere in den Jahren 2017–2018 und 2021–2022, als niedrige Hindernisse für die Token-Erstellung den Masseneinsatz von ERC-20- und BEP-20-Tokens ermöglichten.

2. Eine beträchtliche Anzahl wurde ohne technische Dokumentation, Whitepapers oder Prüfberichte eingeführt – und verließ sich ausschließlich auf Social-Media-Hype und Influencer-Werbung.

3. Nachdem die ersten Pump-and-Dump-Zyklen abgeschlossen waren, versiegte die Liquidität und das gesellschaftliche Engagement brach aufgrund mangelnder Nützlichkeit oder fehlender Roadmap-Umsetzung zusammen.

4. Einige Projekte versuchten ein Rebranding oder einen Token-Austausch, konnten jedoch nicht wieder Fuß fassen, was zu gespaltenen oder verwaisten Ketten ohne Konsensbeteiligung führte.

5. Die Börsen haben diese Vermögenswerte nicht nur wegen Inaktivität dekotiert, sondern auch aufgrund des regulatorischen Drucks oder der Unfähigkeit, Vertragseigentum und Transaktionslegitimität zu überprüfen.

Risiken für Inhaber und Händler

1. Wallets, die tote Münzen enthalten, können mit aktualisierten Softwareversionen nicht mehr kompatibel sein, wodurch private Schlüssel auf modernen Schnittstellen nicht mehr zugänglich oder unbrauchbar werden.

2. Intelligente Verträge, die mit toten Münzen verbunden sind, weisen häufig ungepatchte Schwachstellen auf, wodurch sie bei unerwarteter Wiederbelebung anfällig für Replay-Angriffe oder unbefugte Übertragungen sind.

3. Steuerbehörden in Ländern wie den USA und Großbritannien behandeln tote Münzbestände bis zur formellen Aufgabe als steuerpflichtiges Vermögen und verlangen eine Dokumentation für Kapitalverlustansprüche.

4. Bei Wiederherstellungsversuchen durch Blockchain-Forensik oder Vertragsinteraktion können Gasgebühren anfallen, die den Nennwert des Vermögenswerts übersteigen, insbesondere in überlasteten Netzwerken wie Ethereum.

5. Phishing-Seiten, die sich als tote Münzmarken ausgeben, tauchen gelegentlich wieder auf, um Zugangsdaten abzugreifen oder bösartige Wallet-Erweiterungen einzusetzen, die auf nostalgische Anleger abzielen.

Identifikationsmethoden

1. Überprüfen Sie den Verlauf der Blockhöhe: Eine stagnierende Kettenhöhe über 30 Tage deutet stark auf eine Netzwerkruhe hin.

2. Überprüfen Sie die GitHub-Aktivität: Repositories ohne Commits, Probleme oder Pull-Requests seit mehr als sechs Monaten weisen auf einen Rückzug der Entwickler hin.

3. Analysieren Sie On-Chain-Metriken mit Tools wie Etherscan oder BscScan – achten Sie auf null täglich aktive Adressen, keine aktuellen Vertragsinteraktionen und fehlende Token-Übertragungen.

4. Querverweis-Börsennotierungen: Das Fehlen von zentralisierten Börsen in den Top 20 und die Abhängigkeit von dezentralen Plattformen mit minimaler Orderbuchtiefe deuten auf eine abnehmende Relevanz hin.

5. Überwachen Sie soziale Kanäle: Offizielle Twitter-Konten ohne Beiträge seit über einem Jahr, Telegram-Gruppen mit weniger als 10 aktiven Mitgliedern und gelöschte Discord-Server sind Warnsignale.

Häufig gestellte Fragen

F: Kann eine tote Münze wiederbelebt werden? Ja, wenn auch selten – eine Wiederbelebung erfordert koordinierte Anstrengungen von Entwicklern, Knotenbetreibern und Börsen. Zu den historischen Beispielen gehört das Wiederaufleben von Dogecoin im Jahr 2021 nach Jahren marginaler Aktivität.

F: Sind tote Münzen illegal? Nein, Inaktivität allein stellt keine Rechtswidrigkeit dar. Einige tote Münzen wurden jedoch mit betrügerischer Mittelbeschaffung oder nicht registrierten Wertpapierangeboten in Verbindung gebracht, was zu Durchsetzungsmaßnahmen der Aufsichtsbehörden führte.

F: Wie wirken sich tote Münzen auf Blockchain-Netzwerke aus? Sie verbrauchen Speicherplatz auf vollständigen Knoten und können Explorer und Indexierungsdienste überlasten. Ihre Smart Contracts können auch die Adressvalidierungslogik in Multi-Token-Wallet-Anwendungen beeinträchtigen.

F: Ist es sicher, tote Münzen im Kühlhaus aufzubewahren? Es ist technisch sicher, wenn private Schlüssel unverletzt bleiben, aber die langfristige Aufbewahrung birgt Risiken im Zusammenhang mit veralteter Hardware, Firmware-Inkompatibilität und nicht unterstützten Standards für Wiederherstellungsphrasen.

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