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Was bedeutet „Buying the Dip“ (BTD)?

“Buying the dip” means purchasing crypto after a sharp price drop, betting on recovery—driven by sentiment, on-chain data, and technical signals, yet fraught with liquidity, macro, and behavioral risks.

Jan 01, 2026 at 02:00 am

Definition und Kernkonzept

1. Unter Buying the Dip versteht man den Kauf digitaler Vermögenswerte nach einem spürbaren Preisverfall mit der Erwartung, dass sich der Vermögenswert im Laufe der Zeit erholt und an Wert gewinnt.

2. Diese Strategie basiert auf der Überzeugung, dass kurzfristige Volatilität nicht die langfristigen Fundamentaldaten widerspiegelt, insbesondere in Märkten, in denen die Stimmung zu schnellen Preisschwankungen führt.

3. Händler und Investoren, die BTD nutzen, überwachen häufig On-Chain-Kennzahlen, Handelsvolumen und Orderbuchtiefe, um zwischen einer vorübergehenden Korrektur und einem strukturellen Zusammenbruch zu unterscheiden.

4. Der Begriff erlangte im Zyklus 2017–2018 von Bitcoin weite Verbreitung, als Einzelhandelsteilnehmer ihre Käufe nach starken Rückgängen auf Social-Media-Plattformen koordinierten.

Psychologische und Verhaltenstreiber

1. Die Angst, etwas zu verpassen (FOMO), verstärkt sich nach dem Ende eines Rückgangs und veranlasst Späteinsteiger, auf höheren Niveaus zu kaufen – dieses Verhalten verstärkt zyklische Muster, die bei mehreren Altcoin-Rallyes beobachtet wurden.

2. Verlustaversion spielt eine entscheidende Rolle: Inhaber, die in der Nähe von Höchstständen gekauft haben, weigern sich möglicherweise, mit Verlust zu verkaufen, und warten stattdessen, bis sich die Preise erholen, bevor sie aussteigen – dies führt zu latentem Angebotsdruck, sobald Widerstandsniveaus getestet werden.

3. Soziale Verstärkung verstärkt die BTD-Aktivität; Virale Posts, die bestimmte Preispunkte als „Kaufgelegenheiten der Generation“ kennzeichnen, lösen kaskadierende Marktaufträge aus, insbesondere an zentralisierten Börsen mit geringen Liquiditätspuffern.

4. Algorithmische Trading-Bots integrieren häufig BTD-Logik in ihre Ausführungsmodule und scannen nach RSI-Divergenz, Candlestick-Umkehrmustern oder Volumenspitzen, um automatisierte Käufe zu initiieren.

Risikofaktoren und Marktrealitäten

1. Ein Rückgang kann sich unerwartet verschärfen, wenn sich die makroökonomischen Bedingungen verschlechtern, wie etwa steigende Zinssätze oder behördliche Durchsetzungsmaßnahmen gegen große Börsen.

2. Illiquide Token leiden bei volatilen Abstiegen unter Slippage und verzögerten Füllungen, was bedeutet, dass der beabsichtigte Einstiegspunkt möglicherweise nicht erreicht wird, selbst wenn im Voraus erteilte Limitaufträge erteilt werden.

3. Zu den börsenspezifischen Risiken gehören Abhebungsstopps oder KYC-bezogene Kontosperren, die eine rechtzeitige Kapitalumschichtung nach der Umsetzung einer BTD-Entscheidung verhindern.

4. On-Chain-Daten zeigen, dass über 68 % der BTD-Einträge, die während des Ethereum-Absturzes im Mai 2021 getätigt wurden, innerhalb von 12 Stunden nach dem niedrigsten Intraday-Wert erfolgten – viele dieser Käufer sahen sich mit weiteren Abwärtsbewegungen konfrontiert, bevor die Erholung einsetzte.

Technische Ausführungs-Frameworks

1. Bei der Mittelung der Dollarkosten in einen Rückgang wird das Kapital auf drei oder mehr vordefinierte Preisschwellen aufgeteilt, anstatt alle Mittel auf einmal einzusetzen.

2. Die Analyse des volumengewichteten Durchschnittspreises (VWAP) hilft zu erkennen, ob ein Rückgang mit institutionellen Akkumulationszonen oder lediglich einer Kapitulation des Einzelhandels zusammenfällt.

3. Die Umkehrung der Futures-Finanzierungsrate – wenn die negative Finanzierung länger als 48 aufeinanderfolgende Stunden anhält – geht häufig einer anhaltenden BTD-Momentum voraus, da gehebelte Long-Positionen massenhaft liquidiert werden.

4. Wallet-Clustering-Techniken zeigen, ob Adressen, die sich bei Abschwüngen ansammeln, zu bekannten Börsen-Wallets, Mining-Pools oder langfristigen Hodlern gehören – diese Unterscheidung gibt Aufschluss über die Überzeugung hinter dem Schritt.

Häufig gestellte Fragen

Q1. Funktioniert „Buying the Dip“ für alle Kryptowährungen gleich gut? Nein. Token mit schwacher Entwicklungsaktivität, geringen täglich aktiven Adressen oder zentralisierter Token-Verteilung weisen nach Rückgängen eine schlechte Mittelwertumkehr auf – historische Daten zeigen, dass sich nur 39 % der Top-50-Coins nach Marktkapitalisierung innerhalb von 90 Tagen nach dem Rückgang vollständig erholt haben.

Q2. Wie hängen Stablecoin-Zuflüsse mit BTD-Verhalten zusammen? On-Chain-Analysen zeigen, dass die an Börsen gehaltenen Stablecoin-Reserven 24 bis 48 Stunden vor Beginn größerer Einbrüche stark ansteigen – dies signalisiert einen vorbereitenden Kapitaleinsatz durch informierte Teilnehmer, die mit Volatilität rechnen.

Q3. Können Walbewegungen in der Kette ein BTD-Signal ungültig machen? Ja. Wenn große Inhaber während eines Rückgangs gleichzeitig Token an außerbörsliche Schalter oder Kühlhäuser übertragen, deutet dies eher auf einen strategischen Ausstieg als auf eine Anhäufung hin – solche Ströme korrelieren in 73 % der beobachteten Fälle mit längeren Abwärtsphasen.

Q4. Gibt es einen Zusammenhang zwischen der Twitter-Stimmung und der BTD-Timing-Genauigkeit? Die Stimmungspolaritätswerte von Twitter zeigen einen statistisch signifikanten umgekehrten Zusammenhang mit den 7-Tage-Forward-Renditen: In 61 % der Fälle, in denen BTC und ETH involviert sind, geht eine extreme Negativität (unter -0,8 auf einer Skala von -1 bis +1) einer positiven Preisbewegung voraus.

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