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Was bedeutet es, dass sich NFT-Metadaten in der Kette befinden?

On-chain metadata stores NFT details—name, image, traits—directly in smart contract storage, ensuring immutability and censorship resistance, but at higher gas costs and scalability trade-offs.

Jan 08, 2026 at 09:40 am

Definition von On-Chain-Metadaten

1. On-Chain-Metadaten bedeuten, dass die beschreibenden Informationen über einen NFT – wie Name, Beschreibung, Bild-URI, Attribute und andere Eigenschaften – direkt auf der Blockchain selbst gespeichert werden.

2. Dies steht im Gegensatz zur Off-Chain-Speicherung, bei der nur ein Zeiger (wie eine URL) in die Kette geschrieben wird, während die eigentlichen Daten auf externen Servern oder dezentralen Systemen wie IPFS liegen.

3. Wenn Metadaten in der Kette gespeichert sind, wird jedes Feld im Smart-Contract-Bytecode codiert oder während des Mintings als Teil der Transaktionsaufrufdaten ausgegeben.

4. Die Standards ERC-721 und ERC-1155 von Ethereum unterstützen beide Ansätze, aber echte On-Chain-Implementierungen erfordern aus Kostengründen eine sorgfältige Gasoptimierung.

5. Projekte wie CryptoPunks und frühe Iterationen von Loot (für Abenteurer) veranschaulichen dieses Modell, indem sie visuelle Merkmale und Textbeschreibungen direkt in den Vertragsstatus einbetten.

Technische Implementierungsmethoden

1. Eine gängige Technik besteht darin, SVG-Assets inline innerhalb der tokenURI()-Funktionsantwort zu kodieren und Bilder ausschließlich durch im Vertrag gespeicherte Vektoranweisungen zu rendern.

2. Eine andere Methode verwendet Base64-codierte Zeichenfolgen für kleine Bilder oder JSON-Objekte mit Merkmalsdefinitionen, die alle in unveränderlichen Vertragsspeicherplätzen gespeichert sind.

3. Einige Verträge generieren Metadaten dynamisch mithilfe der On-Chain-Logik – zum Beispiel durch die Berechnung von Seltenheitswerten oder die Kombination von Merkmalsebenen zum Zeitpunkt der Abfrage, ohne auf externe Quellen zu verweisen.

4. Solidity-Bibliotheken wie Strings.sol helfen bei der Formatierung von JSON-ähnlichen Ausgaben aus reinen Ansichtsfunktionen und ermöglichen so umfangreiche Metadatenantworten ohne externe Abhängigkeiten.

5. Speicherlayouts müssen EVM-Einschränkungen berücksichtigen: Jeder Speichersteckplatz fasst 32 Bytes, sodass große Metadatensätze häufig auf dicht gepackte Strukturen oder Bitmanipulationen angewiesen sind, um Platz zu sparen.

Vorteile von Sicherheit und Unveränderlichkeit

1. Da keine externe Infrastruktur beteiligt ist, besteht kein Risiko eines Domänenablaufs, eines Serverausfalls oder einer zentralen Zensur, die den Zugriff auf zentrale Asset-Informationen beeinträchtigt.

2. Nach der Bereitstellung können die Metadaten nicht mehr geändert werden – nicht einmal vom ursprünglichen Entwickler –, es sei denn, der Vertrag erlaubt ausdrücklich aktualisierbare Muster, was bei den meisten On-Chain-Projekten vermieden wird.

3. Wallets und Explorer können NFT-Details zuverlässig wiedergeben, da sie alles aus verifizierten, konsenserzwungenen Ledger-Einträgen abrufen, anstatt Endpunkten Dritter zu vertrauen.

4. Die Überprüfung der Provenienz wird robuster. Benutzer können genau prüfen, wie Merkmale zum Zeitpunkt der Erstellung zugewiesen wurden, ohne auf Protokolle oder Datenbanken außerhalb der Kette verweisen zu müssen.

5. Jede Änderung der On-Chain-Metadaten würde eine erneute Bereitstellung des gesamten Vertrags oder die Auslösung einer Hard Fork erfordern – beides wäre unter normalen Bedingungen praktisch nicht durchführbar.

Einschränkungen bei Gaskosten und Skalierbarkeit

1. Das Schreiben großer Metadaten-Nutzlasten erhöht die Bereitstellungs- und Mining-Gasgebühren erheblich, was es manchmal für großvolumige Sammlungen wirtschaftlich unrentabel macht.

2. Für jedes dauerhaft im Vertragsspeicher gespeicherte Byte fallen einmalige Kosten von 20.000 Gas an, während die Änderung bestehender Slots 5.000 Gas pro Schreibvorgang kostet.

3. Komplexe Rendering-Logik, die in Ansichtsfunktionen eingebettet ist, verbraucht beim Abrufen von Metadaten Rechenressourcen und verlangsamt möglicherweise die Indexersynchronisierung.

4. Layer-2-Lösungen wie Arbitrum und Optimism reduzieren diese Belastungen, setzen aber dennoch Grenzen für die Anrufdatengröße und die Ausführungstiefe für On-Chain-Generierungsroutinen.

5. Entwickler greifen oft auf Hybridmodelle zurück – sie speichern kritische Identifikatoren in der Kette und lagern gleichzeitig umfangreichere Medienressourcen aus –, um Überprüfbarkeit und Praktikabilität in Einklang zu bringen.

Häufig gestellte Fragen

F: Können On-Chain-Metadaten animierte GIFs oder Videodateien enthalten? A: Nicht direkt. Das EVM unterstützt keinen binären Blob-Speicher im großen Maßstab. Animationen werden typischerweise mithilfe von SVG-basierten Bildsequenzen angenähert oder über kompakte Hash-Zeiger referenziert.

F: Wie stellen Marktplätze On-Chain-NFTs dar, wenn keine externe API verwendet wird? A: Sie rufen die tokenURI()-Funktion des Vertrags direkt auf, analysieren die zurückgegebene Zeichenfolge (häufig formatiert als data:application/json;base64,...) und rendern sie entsprechend mithilfe der clientseitigen Dekodierung.

F: Ist es möglich, die Authentizität von On-Chain-Metadaten zu überprüfen, ohne einen vollständigen Knoten auszuführen? A: Ja. Light-Clients und Block-Explorer wie Etherscan führen dieselben schreibgeschützten Funktionsaufrufe aus und validieren die Ergebnisse mithilfe von Merkle-Proofs anhand finalisierter Blöcke.

F: Verhindert das Speichern von Metadaten in der Kette das Front-Running während des Mintings? A: Nein. Die Speicherung in der Kette garantiert Unveränderlichkeit nach der Bestätigung, aber die Sichtbarkeit ausstehender Transaktionen bedeutet, dass Merkmalszuweisungen, die vor der Aufnahme offengelegt wurden, weiterhin anfällig für die MEV-Extraktion sind.

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