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Was ist der Cosmos Hub (ATOM)?

Cosmos Hub is a BFT-powered interoperability hub using IBC to connect sovereign blockchains, secured by ATOM staking, governed by ATOM holders, and evolving toward shared security via Interchain Security.

Dec 24, 2025 at 11:19 pm

Kernarchitektur des Cosmos Hub

1. Cosmos Hub fungiert als zentrale Blockchain innerhalb des Cosmos-Netzwerks und ist darauf ausgelegt, unabhängige, anwendungsspezifische Blockchains, sogenannte Zonen, miteinander zu verbinden.

2. Es nutzt die Konsens-Engine Tendermint Byzantine Fault Tolerant (BFT), die eine schnelle Endgültigkeit und einen hohen Durchsatz ermöglicht, ohne dass Proof-of-Work-Mining erforderlich ist.

3. Der Hub arbeitet mit dem Inter-Blockchain Communication (IBC)-Protokoll, das standardisiert, wie Daten und Token auf vertrauensminimierte Weise über souveräne Ketten hinweg übertragen werden.

4. Sein modularer Aufbau trennt Konsens-, Netzwerk- und Anwendungsschichten und ermöglicht es Entwicklern, benutzerdefinierte Logik zu erstellen und gleichzeitig Sicherheits- und Interoperabilitätsgarantien zu übernehmen.

5. Im Gegensatz zu monolithischen Ökosystemen erzwingt Cosmos Hub keine einzelne Ausführungsumgebung; Stattdessen unterstützt es mehrere virtuelle Maschinen, einschließlich EVM-kompatibler Laufzeiten durch CosmWasm und andere Anpassungen.

Rolle des ATOM-Tokens

1. ATOM dient als nativer Staking-Token des Cosmos Hub, der zur Sicherung des Netzwerks durch Delegieren oder Validieren von Blöcken über Bonded Stake verwendet wird.

2. Validatoren müssen ATOM besitzen oder delegiert werden, um am Konsens teilzunehmen; Ihr Stimmrecht ist direkt proportional zu ihrem Einsatzbetrag.

3. Die Transaktionsgebühren auf dem Hub lauten auf ATOM, werden jedoch verbrannt und nicht verteilt, wodurch ein deflationärer Druckmechanismus entsteht.

4. Governance-Vorschläge – wie Parameteränderungen, Software-Upgrades oder Treasury-Zuweisungen – werden ausschließlich unter Verwendung von ATOM-Beständen eingereicht und abgestimmt.

5. ATOM ist kein Utility-Token für den Zugriff auf Dienste, sondern ein kryptografischer Vermögenswert, dessen wirtschaftliches Gewicht den Einfluss auf die Netzwerkentwicklung und den Sicherheitsstatus bestimmt.

Interoperabilitätsmechanismus

1. IBC-Pakete fließen zwischen dem Cosmos Hub und verbundenen Zonen durch eine leichte Client-Verifizierung, sodass keine vertrauenswürdigen Vermittler oder zentralisierten Relayer erforderlich sind.

2. Jede Zone unterhält ihren eigenen Validatorsatz und ihre eigene Governance, weist jedoch Zustandsübergänge zum Hub mithilfe kryptografischer Verpflichtungen nach, die in On-Chain-Headern verankert sind.

3. Vertrauensannahmen sind lokalisiert: Der Hub vertraut auf die Korrektheit der Light-Client-Implementierung einer Zone, nicht auf die Ehrlichkeit seiner Validatoren über die Standard-BFT-Schwellenwerte hinaus.

4. Kettenübergreifende Übertragungen basieren auf Paketbestätigungen und Zeitüberschreitungen, wodurch die Atomizität gewährleistet wird, selbst wenn Ketten mit unterschiedlichen Blockzeiten und Endgültigkeitsgarantien arbeiten.

5. IBC erfordert keinen gemeinsamen Konsens oder identische virtuelle Maschinen – es fordert lediglich überprüfbare Endgültigkeit und deterministische Zustandsübergänge.

Sicherheitsmodell und gemeinsame Sicherheitsentwicklung

1. Ursprünglich wurde Cosmos Hub nach einem eigenständigen Sicherheitsmodell betrieben, bei dem sich jede Zone unabhängig voneinander sicherte und sich dabei auf ihren eigenen Validatorsatz und wirtschaftliche Anreize stützte.

2. Die Einführung von Interchain Security (ICS) ermöglicht es dem Hub, seinen Validatorsatz und seine wirtschaftliche Sicherheit an Verbraucherketten zu vermieten, wodurch die Bootstrapping-Kosten gesenkt und die Angriffsresistenz erhöht werden.

3. Verbraucherketten zahlen in ATOM Gebühren für den Zugriff auf diese gemeinsame Sicherheit, wodurch eine neue Einnahmequelle für Stakeholder entsteht und langfristige Interessen im gesamten Ökosystem angeglichen werden.

4. Der Hub behält die volle Kontrolle über die Signaturschlüssel der Prüfer und kann im Namen der Verbraucher sich schlecht verhaltende Prüfer stoppen oder entbinden, wodurch die Souveränität gewahrt bleibt und gleichzeitig der Schutz erweitert wird.

5. Diese Architektur verlagert die Sicherheit von isolierter Replikation auf koordinierte Delegation und verwandelt ATOM in ein Multi-Chain-Versicherungsinstrument.

Häufig gestellte Fragen

F: Ist ATOM erforderlich, um eine Blockchain auf Cosmos aufzubauen? A: Nein. Entwickler können Zonen mit jedem beliebigen Token für Absteckung und Verwaltung starten. ATOM ist nur für die Teilnahme am Konsens und der Governance des Cosmos Hub obligatorisch.

F: Können Nicht-Cosmos-Ketten über IBC eine Verbindung zum Hub herstellen? A: Ja, vorausgesetzt, sie implementieren IBC-konforme Light-Clients und eine staatliche Verpflichtungsüberprüfung – Beispiele hierfür sind Ethereum über Celestia-basierte Brücken und Bitcoin über Schwellenwertsignaturnetzwerke, die in IBC-Relayer integriert sind.

F: Verarbeitet Cosmos Hub Smart Contracts nativ? A: Nicht direkt. Die Ausführung intelligenter Verträge erfolgt in anwendungsspezifischen Zonen oder über CosmWasm-fähige Ketten, die mit dem Hub verbunden sind. Der Hub selbst konzentriert sich auf Koordination, nicht auf Berechnungen.

F: Wie werden Kürzungsstrafen auf dem Hub durchgesetzt? A: Doppelsignatur- oder Ausfallzeitverstöße lösen eine automatische Kürzung des gebundenen ATOM aus, wobei die Strafen proportional zum Schweregrad verhängt werden und durch On-Chain-Parameter gesteuert werden, die über auf ATOM lautende Abstimmungen einstellbar sind.

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