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Was ist ein Mining-Hashrate-Rückgang und warum passiert er?

Foundry USA’s Bitcoin mining hashrate plunged ~60%—nearly 200 EH/s—due to Winter Storm “Fern”, causing power outages for >1M U.S. residents and raising block times to ~12 minutes.

Jun 18, 2026 at 09:40 pm

Definition des Mining-Hashrate-Drops

1. Der Rückgang der Mining-Hashrate bezieht sich auf einen messbaren Rückgang der gesamten Rechenleistung, die von Minern über ein Proof-of-Work-Blockchain-Netzwerk bereitgestellt wird.

2. Diese Metrik wird in Hashes pro Sekunde (H/s) ausgedrückt und je nach Netzwerkgröße üblicherweise auf TH/s, EH/s oder PH/s skaliert.

3. Ein anhaltender Rückgang deutet eher auf eine geringere Beteiligung, eine geringere Hardware-Effizienz oder strukturelle Veränderungen im Verhalten der Miner als auf vorübergehende Schwankungen hin.

4. Die Verfolgung erfolgt in Echtzeit über Blockchain-Explorer und Mining-Pool-Dashboards, wobei Blockbestätigungsintervalle und Schwierigkeitsanpassungen als Proxys dienen.

5. Im Gegensatz zu vorübergehenden Einbrüchen, die durch Netzwerklatenz oder Synchronisierungsverzögerungen verursacht werden, korreliert ein echter Rückgang der Hashrate mit einer beobachtbaren Verringerung der Blockausbreitungsgeschwindigkeit und einer erhöhten Waisenrate.

Hardware-Obsoleszenz und Energiekosten

1. ASIC-Miner, die vor 2022 hergestellt wurden, verbrauchen oft über 60 J/TH, was sie unrentabel macht, wenn die Strompreise 0,05 $/kWh übersteigen.

2. Die Stilllegung von Anlagen der älteren Generation beschleunigt sich in Zeiten niedriger Münzbewertung, insbesondere wenn der BTC-Preis unter die Grenzkosten der Produktion fällt.

3. Thermischer Abbau und Alterung des Kondensators verringern die Hash-Effizienz um bis zu 18 % pro Jahr bei Geräten, die kontinuierlich ohne Wartung betrieben werden.

4. Ausfälle der Stromversorgung sind für fast 32 % der ungeplanten Ausfallzeiten bei mittelständischen Mining-Farmen verantwortlich, die veraltete Infrastruktur nutzen.

5. Unzulänglichkeiten bei der Kühlung verstärken die Energieverschwendung, insbesondere in Regionen, in denen die Umgebungstemperatur 30 °C übersteigt und keine HVAC-Systeme in Industriequalität vorhanden sind.

Regulatorische und geopolitische Störungen

1. Kasachstan hat zwischen dem dritten Quartal 2025 und dem ersten Quartal 2026 über 170 Bergbaulizenzen widerrufen, nachdem neue Netzstabilitätsvorschriften für hochbelastete Industrieanwender erlassen wurden.

2. Verbote auf US-Bundesstaatsebene für neue Bergbauanlagen, die mit fossilen Brennstoffen betrieben werden, wirkten sich innerhalb von sechs Monaten direkt auf 9,4 EH/s der gemeldeten Rechenleistung aus.

3. Chinesische Provinzbehörden führten strengere Exportkontrollen für Halbleiterkomponenten durch, die im ASIC-Design der nächsten Generation verwendet werden, was die Hardware-Einführung um durchschnittlich 11 Wochen verzögerte.

4. Die Grenzbeschlagnahmungen von Lieferungen von Bergbauausrüstung in Südostasien stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 43 %, wodurch die Lieferketten für regionale Betreiber, die auf importierte Hardware angewiesen sind, unterbrochen wurden.

5. Steuerprüfungen, die auf Bergbaueinnahmen abzielten, führten zu freiwilligen Schließungen bei kleinen und mittleren Betreibern, denen es an einer konformen Buchhaltungsinfrastruktur mangelte.

Konsensinstabilität auf Netzwerkebene

1. Die Fehlausrichtung des Difficulty Adjustment Algorithmus (DAA) bei Forks wie Bitcoin Gold ermöglichte Jumping-Mining-Angriffe, die während der Spitzenauslastungsfenster 12,7 % der gesamten Hashrate abzogen.

2. Kettenreorganisationen von mehr als fünf Blöcken traten 3,8-mal häufiger in Zeiträumen auf, in denen die Hashrate unter 70 % ihres gleitenden 30-Tage-Durchschnitts fiel.

3. Die Volatilität der Transaktionsgebühren hielt gebührensensible Bergleute davon ab, ungenutzte Kapazitäten aufrechtzuerhalten, was zu einem abrupten Rückzug in Niedriggebührenzyklen führte.

4. Die Schwellenwerte für die Pool-Zentralisierung wurden überschritten, als drei Pools mehr als 68 % der aktiven Hashrate kontrollierten, was zu koordinierten Ausstiegen datenschutzorientierter Solo-Miner führte.

5. Firmware-Inkompatibilität nach Hard Forks führte dazu, dass 22 % der verbundenen Plattformen für einen Zeitraum von mehr als vier Stunden keine gültigen Freigaben meldeten.

Häufig gestellte Fragen

F1: Bedeutet ein Rückgang der Hash-Rate immer eine nachlassende Netzwerksicherheit? Nicht unbedingt. Eine maßvolle Reduzierung aufgrund der Konsolidierung in effizientere Hardware kann die Sicherheit pro Watt aufrechterhalten oder verbessern und gleichzeitig die Gesamt-Hashrate-Zahlen senken.

F2: Kann ein Rückgang der Hashrate eine automatische Schwierigkeitsreduzierung auslösen? Ja – die meisten PoW-Ketten implementieren eine geplante oder ereignisgesteuerte Schwierigkeits-Neukalibrierung; Bitcoin passt sich alle 2016 Blöcke an, unabhängig vom Hashrate-Trend.

F3: Wie reagieren Mining-Pools auf plötzliche Rückgänge der Hash-Rate? Pools erhöhen in der Regel die Auszahlungsschwellen, setzen sofortige Auszahlungen aus und verhandeln Upstream-Stromverträge neu, um die operativen Margen zu stabilisieren.

F4: Gibt es einen Zusammenhang zwischen dem Rückgang der Hash-Rate und der Endgültigkeitszeit der Transaktion? Empirische Daten zeigen, dass sich die mittlere Blockbestätigungszeit um 14,3 Sekunden erhöht, wenn der 7-Tage-Durchschnitt der gleitenden Hashrate im Bitcoin-Mainnet um 10 % sinkt.

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